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- ein Meerschweinchen (fiep)
- ein Stück Butter (damit es flutscht)
- der Tierpark Olderdissen
- ein Toter (anstrengend)
- zwei Tote (abwechselnd, nicht ganz so anstrengend)
- Gaddafi
- alle meine Facebookfreunde (abwechselnd)
- Griechenland (teilweise)
- Gott (gerecht)
- Schlumpfinchen
- das Wörtchen “wenn”
- Frank Elstner (wenn ihm niemand verrät, dass es sich um “Wetten, dass…?!” handelt)
- Oliver Welke
- ein Kätzchen, das so ganz niedlich guckt und gegen einen Spiegel rennt
- Johannes Heesters, der so ganz niedlich guckt und gegen einen Spiegel rennt
- Thomas Gottschalk (ein anderer Thomas Gottschalk aus Bergisch Gladbach)
- die Freundin von Mario Barth
- Heinz Erhardt
- Heinz Erhardt-Nachmacher
- ein anderer Heinz Erhardt-Nachmacher
- ein Stein mit aufgeklebten Augen
- Karl Lagerfeld (redet so schnell, dass die Sendungen eher fertig sind – lässig)
- ein in Texas zum Tode Verurteilter (kann nur gewinnen)
- der Typ, der immer lachend durch die Stadt geht und alte Damen schubst
- Ulli von nebenan
- ein Puzzleteil (Himmel)
- Johannes B. Kerners Frau (sportlich)
- ein Handy mit sehr starkem Vibrationsmotor (damit niemand einschläft)
- einer, der gerne wettet
- Antje, das Walroß vom NDR (tot?)
- K.I.T.T.
- ALF (witzig UND bekannt)
- der witzigste Typ vom witzigsten Schützenverein in Nordrhein-Westfalen
- eine Murmel
- eine Murmel, die in der Nase von einem Heinz Erhardt-Nachmacher steckt
- schimmliges Brot
- Guttenbergs Brille
- Westerwelles Brille
- Robert de Niro (der junge Robert de Niro)
- ein Glas “Wasser ohne”
- der Geist der Weihnacht
- ein Hund mit drei Beinen
- ein Hund mit zwei Beinen
- ein Bein mit zwei Hunden
- ein Zwinkersmiley
- Wackelpudding (grün)
- Graf Zahl
- der Dachs von Dr. Snuggles
- Dr. Snuggles
- der erste Mensch auf dem Mond
- der zweite Mensch auf dem Mond
- der Mond
- eine Packung Ferrero Küsschen
- der Unsichtbare
- ein virtueller Tom Cruise
- Pink!
- Grotesko Bums
- das Kartoffelmännchen “Knubbel”
- die Medizin-Redaktion von der BILD
- eine charmante Mumie
- ein Foto von der Lüneburger Heide
- der Typ, der in der Fußgängerzone fragt, ob man mal ein paar Sekunden Zeit für Otter hätte
- ein Otter
- eine kleine Dickmadam
- der Genetiv seiner Dativ den Tod
- irgendein Slammer (vielleicht sogar ein schlechter)
- die starke Frau hinter der Figur
- “Hänschen” Rosenthal
- alle Teilnehmer von “Bauer sucht Frau” (vielleicht ohne die Frauen)
- uns Uwe
- ein USB-Stick, der aussieht wie ein Herz
- Katia Saalfrank (autoritär, aber ermutigend)
- ein V-Mann (super-aktuell, vielleicht witzig)
- Hape Kerkeling
- Die Farbe Lila
- jemand, der nicht aufhören kann
- ein junges Gesicht
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Ich habe bestimmt etwas oder jemanden vergessen. Ich bin für alle Vorschläge offen. Fast alle.
Für Tina, die Pferde über alles liebt und heute Geburtstag hat.
Titanic
Jack schmuggelt ein Pony, das er bei dem Kartenspiel zuvor auch gewonnen hat, auf die Titanic. Er bringt es in einem der Rettungsboote unter. Bei seinem ersten Treffen mit Rose zeigt er ihr das Pony, woraufhin sie ihm erklärt, dass Ponys ihre Lieblingstiere seien. Sie reiten unbeobachtet zum Bug der Titanic, wo Rose und Jack sich zum ersten Mal küssen. Das Pony frisst im Hintergrund Gras und hat eine seltsame Vorahnung. Später schlafen Rose und Jack miteinander. Derweil klettert das Pony aus dem Rettungsboot und stromert herum. Als es im Maschinenraum ankommt, stößt es etwas um, das ein riesiges Loch in die Bordwand reißt. Der Kampf ums Überleben beginnt. Das Pony trabt, verkleidet als feiner Herr, durch die Menschenmassen, um Rose und Jack zu finden. Als es die beiden gefunden hat reiten sie am Orchester vorbei in Richtung Heck, wo sie sich kurzzeitig in Sicherheit wägen. Doch dann sinkt die Titanic. Das Pony und Rose retten sich auf ein Stück treibendes Holz. Jack bleibt im Wasser und erfriert. Das Pony benutzt die Trillerpfeife, um auf sich und Rose aufmerksam zu machen. In der Gegenwart sehen wir die gealterte Rose. Sie sieht die Reportage über die Entdeckung der Titanic. Das Forscherteam zeigt Bilder, die Jack von Rose und dem Pony gemalt hat, während diese nichts anderes getragen haben als Schmuck, darunter auch das „Herz des Ozeans“. Rose schaut in den Garten, wo ihre Enkelin fröhlich auf dem Pony, das das „Herz des Ozeans“ trägt, reitet.
Der Pate
In der frühesten Fassung des Paten wurde ein Erzählstrang eingeführt, der aus der Sicht von zwei Ponys gedreht worden ist, die mit dem Rennpferd verwandt sind, dessen Kopf eines morgens im Bett seines Besitzers Jack Woltz liegt. Die Ponys sind mehrmals bei den Gesprächen über den Drogenhandel zu sehen. Ihr eigentliches Anliegen ist allerdings die Ermordung von Don Vito Corleone. In den herausgeschnittenen Szenen schießen die Ponys ihm in den Rücken. In anderen Szenen lassen sie tonnenschwere Gewichte auf ihn fallen, einmal versuchen sie, ihn in Beton einzugießen. Dieser Erzählstrang lenkte aber bald zu sehr vom Hauptstrang ab. Und Marlon Brando fühlte sich überfordert.
Das Fenster zum Hof
Eines der Apartments, in das Jeff immer wieder schaut, wird von einem Pony bewohnt. In diesem Apartment hatte Alfred Hitchcock auch seinen kurzen Auftritt. Zeitweise war geplant, dass das Pony der Mörder ist. Das schien dann allerdings zu verwirrend. Hitchcock musste daraufhin noch einmal auftreten. Das Pony aus „Das Fenster zum Hof“ hatte dann noch einige Auftritte in „Die Leute von der Shiloh Ranch“, wo es aber nie wirklich Fuß fassen konnte. Später Alkohol, Drogen und ungeklärter Aufenthaltsort.
Eine cinematographische Ausnahme:
Die Mädels vom Immenhof
In diesen Film wurden die Ponys am Ende hineingeschnitten.
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Nächsten Dienstag gibt es noch einmal normalen Quickelquackel und an den darauffolgenden drei Dienstagen jeweils vier Sternzeichen und ihre Aussichten auf das Jahr 2012. Dann ist Winterpause bis zum 6. März. (In dieser kleinen Ankündigung hat auch ein Pony eine wichtige Rolle gespielt, aber ich musste es leider herausschneiden).
Am 3. Dezember heißt es wieder: Gute Laune und pralle Texte! Die “Giganten der Untertreibung” treffen sich wieder in der Bielefelder Spitzenkneipe Kochsiek und lesen selbstgemachte Texte vor. Ab 21 Uhr geht es wieder los und ich kann versprechen, dass es wieder ganz wunderbar wird.
Als Gäste habe ich mir dieses Mal eingeladen: Antje Krah und Sven Stickling. Beide aus Bielefeld. Beide super.
Antje ist Mitglied bei Bielefelds anderer Lesebühne, den Konsonauten. Sie schreibt herrliche Geschichten über ihren Alltag und ich erinnere mich gerne an einen Text, in dem sie ihrer Schwiegermutter begegnet. Vielleicht liest sie ihn vor.
Der zweite Gast dürfte regelmäßigen Besuchern schon bekannt sein. Sven Stickling ist ein kreativer Tausendsassa. Er schreibt, er moderiert Sendungen im Campus TV und auf Kanal 21, er macht ganz tolles Improvisationstheater mit den Stereotypen im Kamp, ach, er macht einfach alles. Und er ist äußerst witzig.
Viele haben es ja schon mitbekommen: Ja, es werden die letzten Giganten sein. Nicht nur in diesem Jahr, sondern erst einmal für immer und alle Zeiten. Das ist eine ganz persönliche Entscheidung von mir. Da hat mir niemand hineingeredet oder mich gar dazu gezwungen. Es hätte so weiterlaufen können, wie bisher, also richtig toll, aber Herr Brohm ist irgendwie doof und hört erst einmal auf.
Danke schon mal an alle, die sich das Monat für Monat angesehen haben und dankeschön auch an meine tollen Gäste. Das hat immer sehr viel Spaß gemacht. Vielleicht gibt es ja bald schon wieder was Neues in Bielefeld.
- Die Wasserrechnung ist extrem gestiegen, weil alle Wannen und Becken immer randvoll mit Wasser gefüllt sein müssen, damit ihre „Auftritte“ gelingen.
- Wir müssen ununterbrochen die Decken streichen, weil sie nicht auf dem Boden krabbeln kann.
- Der Telefonempfang ist gestört, immer wenn sie da ist.
- Sie schläft nicht in einem Bett, sondern im Fernseher, aber weil sie immer nass ist, gehen die Fernseher kaputt.
- Ich konnte sie dazu überreden, sich beim Friseur eine Dauerwelle machen zu lassen, damit ihre langen Haare nicht immer ins Gesicht hängen – der Gruselfaktor sank auf 1. Der Wutfaktor auf 10.
- Einmal im Monat lädt sie alle ihre Gruselfreundinnen zu einer Pyjamaparty ein – wir verbinden das mit dem Streichen der Decken.
- Sie zeigt meinen Freunden immer Videos aus ihrer Sammlung, und ich muss die Freunde dann später wegräumen.
- Sie kann den Müll nicht runterbringen, weil sie so seltsam abgehakt läuft und alles aus der Mülltüte rausfällt. Oder wenn sie an der Decke krabbelt.
- Sie braucht immer Stunden im Bad, um sich zu schminken und ihren „Auftritt“ zu üben.
- Sie hat mich telepathisch gefragt, ob ihr kleiner Bruder in die nicht genutzte Kommode einziehen kann.
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Und abwaschen tut se och nich! Hoffentlich wird bald das Familiengeheimnis gelüftet, das zu ihrer ruhelosen Existenz geführt hat.
- Lebe jeden Tag so, als sei er dein letzter Tag (außer vor einem Feiertag oder dem Wochenende).
- Lebe jeden Tag so, als sei er dein vorletzter Tag.
- Lebe jeden zweiten Tag so, als sei der übernächste dein vorletzter Tag (außer donnerstags). Lebe jeden Tag so, als sei der vorhergegangene dein letzter Tag gewesen.
- Lebe jeden Tag so, als sei er dein nächster Tag.
- Lebe jeden Tag so, als sei der nächste Tag dein vorletzter Tag.
- Lebe jeden Tag so, als sei Zeitumstellung gewesen.
- Lebe jeden Tag so, als seist du ein Entführungsopfer in Afghanistan.
- Lebe jeden letzten Tag so, als sei er dein letzter.
- Lebe jeden vergangenen Tag so, als wäre er dein letzter Tag gewesen.
- Lebe jeden Tag so, als sei er dein erster Schultag.
- Lebe jeden Arbeitstag so, als sei er dein letzter Arbeitstag.
- Lebe jeden Geburtstag so, als sei er dein 18. Geburtstag.
- Lebe die nächsten zehn Minuten so, als seien sie deine letzten zehn Minuten, dann denke noch einmal über die Ur-Maxime nach.
- Koche ein Ei so lange, wie du es gerne hast.
- Lebe jede Nacht so, als wäre am nächsten Morgen die Dusche kaputt.
- Bestimme eine bekloppte Maxime so, als sei sie deine letzte bekloppte Maxime.
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Wer nächste Woche noch lebt, kann sich dann den neuen Quickelquackel ansehen.
Momentan gibt es nicht viel zu erzählen. Deshalb poste ich ein Bild, auf dem man ironische (selbstironische gar?) Kleiderhaken sehen kann. Vielleicht kann mir sogar jemand sagen, wo ich dieses Bild gemacht habe. Zu gewinnen gibt es nichts. Es muss ja auch mal ohne Gewinne gehen.
Gestern gab es keinen Quickelquackel, weil an Feiertagen niemand auf die Homepage guckt. Das ist der Grund, weshalb gestern alle dumm geguckt haben, die extra deswegen hierhergekommen sind. Aber nächste Woche dann wieder neuer Stoff. Wahrscheinlich werde ich mich in den kommenden Wochen ein bisschen kürzer fassen, was den QQ angeht, denn der Mensch liest nicht gerne am Computer. Das ist schade. Ich habe damit nämlich keine Probleme. Ich werde mal gucken, ob ich mich den Lesevorstellungen des Publikums annähere.
Im Dezember gibt es übrigens ein Jahreshoroskop für 2012. Jedes Sternzeichen bekommt eine ganz persönliche Vorhersage für das kommende Jahr. Am 6. Dezember geht es mit den ersten vier Tierkreiszeichen los, und am 13. und 20. Dezember folgen die jeweils vier nächsten. Danach ist dann erst einmal wieder Pause mit QQ bis zum 6. März 2012. Das will alles geplant sein.
Darüber hinaus wird es im nächsten Jahr wieder einige hübsche Sachen geben, die ich zum rechten Zeitpunkt bekanntgeben werde.
Genres: Komödie, Drama, Sci-Fi
Plot Keywords: Date; schwul; Restaurant; Missverständnis; Verzweiflung; Wein; weinen; letzte Chance; Einsamkeit
Plot Summary: Sacha hat ein Date mit einem tollen Mann, den er unglaublich gut findet. In einem Restaurant treffen sie sich und verbringen herrlich Stunden miteinander. Sacha wähnt sich auf der sicheren Seite, doch Alkohol, Meeresfrüchte und loses Mundwerk kommen ihm in die Quere.
Continuity: Sacha spricht, bevor der tolle Mann ein Telefongespräch führt, sehr angeregt von seiner derzeitigen finanziellen Situation. Nachdem der tolle Mann mit dem Gespräch fertig ist, spricht Sacha plötzlich von Italien. Und er trägt einen keckes Hütchen.
Factual Errors: Sacha behauptet, dass es kein Problem sei, innerhalb von zwei Stunden von Bielefeld nach Berlin zu gehen, um den ganzen Dreck hier hinter sich zu lassen. In Berlin würde man schon auf ihn warten.
Connections: Shining (1980)
Quotes:
- Toller Mann: Ja, und dann habe ich mich dazu entschlossen, meiner guten Freundin mal einen Gefallen zu tun, na ja, und nun sitzen wir beide hier und ich bin gespannt.
- Sacha: Darf ich zärtlich deine Unterarme streicheln?
Continuity: Der Teller mit Meeresfrüchten wird bei Sacha nicht leerer. Am Ende ist sogar mehr drauf als am Anfang.
Quotes:
- Sacha: Wibbeldibibbeldibums!!!
Connections: Harry und Sally (1989)
Continuity: Sachas Weinglas ändert fast sekündlich seine Position. Auch die Menge an Wein ändert sich ebenso schnell. Zeitweise stehen drei Weingläser auf seiner Tischseite.
Trivia: Zur Vorbereitung für dieses Date hat Sacha Brohm mehrmals Hanteltraining gemacht. Dabei ist ihm eine Sehne gerissen, er hatte Krämpfe in der Zunge und ihm ist eine Lampe auf den Kopf gefallen.
Continuity: Sachas Stimmung ändert sich im Laufe des Dates grundlos von heiter über abwesend bis gehässig geifernd. Manchmal innerhalb eines Moments.
FAQ: Der tolle Mann hat mehrmals die Möglichkeit, Sacha zu ohrfeigen. Warum macht er es nicht?
FAQ: Ist Sacha Brohm der unmöglichste Single auf der Welt, ever?
Quotes:
- Sacha: Hast du schon mal so lange geweint, bis dein ganzer Pullover nass war?
- Toller Mann: Nein, ich habe es nur gerade an dir beobachten dürfen.
Crew or equipment visible: Im Hintergrund erkennt man fast pausenlos Küchenpersonal und Kellner, die das Date lachend und kopfschüttelnd verfolgen.
Reavealing mistakes: Sacha guckt ständig auf vorbereitete Zettel, um das Gespräch am Laufen zu halten.
FAQ: Wofür stehen die karierten Hemden, die Sacha überall trägt?
Audio/Visual unsynchronized: Sacha schwärmt davon, wie unkompliziert er in einer Beziehung wäre. Seine Mundbewegungen verraten allerdings, dass dies seine letzte Chance ist. Die allerletzte. Und dass er das echt nicht vermasseln darf, weil er nie wieder so weit kommen wird, dass jemand mit ihm ausgeht.
Incorrectly regarded as goofs: Wenn der tolle Mann noch einmal aufzählt, was Sacha über die Jahre gemacht haben will, vergisst er nicht etwa Sachas angebliche Zeit im Kongo, sondern er zählt nur auf, was realistischer klingt: Humanitäre Hilfe im Kongo oder Lagerarbeiter in einer Farbenfabrik.
Soundtrack: Little Lies von Fleetwood Mac (1987)
Trivia: Harrison Ford war für den Part des tollen Mannes vorgesehen, ebenso wie: Seth Rogen, Jason Statham, Bill Goldberg, Larry the Cable Guy und: Denis, der Dachs von Dr. Snuggles.
Plot Holes: Alles zwischen 20 Uhr und 23 Uhr.
>>>>>>>WARNING: Here be Spoilers<<<<<<<<
Trivia: Eine Szene, die im Drehbuch vorgesehen war, die es aber nicht in das Date geschafft hat, ist eine Szene, in der sich Sacha und der tolle Mann leidenschaftlich küssen. Sie wurde zugunsten der allerletzten Szene aufgegeben.
Crazy Credits: Der tolle Mann möchte nicht mit richtigem Namen genannt werden.
Crazy Credits: Abspannmusik It’s the end of the world von Skeeter Davis (1963)
Crazy Credits: Über der Abspannmusik erscheinen Bilder von Dates, die für Sacha ähnlich schlecht gelaufen sind.
Crazy Credits: Nachdem der tolle Mann durch das Toilettenfenster abgehauen ist, sitzt Sacha noch zwei Stunden völlig regungslos herum und überlegt, wie er aus der Situation herauskommt, weil er auch kein Geld hat, um zu bezahlen. Dann singt er It’s the end oft he world von Skeeter Davis. Im Hintergrund lacht das Personal.
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Letzte Woche hatte ich zwar versprochen, dass es diese Woche mal nicht um mich ginge, aber ich habe gelogen. Wir in Hollywood nennen das: Kunst. Eine Fortsetzung ist bereits geplant. Unser Sacha gibt einfach nicht auf.
Heute fällt der Quickelquackel auf meinen Geburtstag. Und ich wäre nicht Sacha Brohm, wenn ich das nicht miteinander verbinden würde. Deshalb gibt es hier eine Liste von Menschen, die mit mir Geburtstag haben und mit denen ich einiges gemeinsam, anderes auch wiederum nicht gemeinsam habe.
Chuck Berry (1926)
Uns verbindet:
- Wir empfinden uns beide als Erfinder des Duckwalk (jahrelanger Streit zwischen mir, Chuck Berry und Angus Young).
- Wir waren beide Pförtner bei einem Radiosender.
- Wir sind anfangs hauptsächlich vor schwarzem Publikum aufgetreten.
Uns trennt:
Klaus Kinski (1926)
Uns verbindet:
- Gemeinsamer Geburtstag mit Chuck Berry.
- Ein Bootsunfall auf dem Starnberger See.
- Ein Kuss führt zum Karriereknick.
- Softsexfilme aus Geldnot.
Uns trennt:
- Morddrohung gegenüber Werner Herzog (noch).
Martina Navratilova (1956)
Uns verbindet:
Uns trennt:
- Anzahl von Freundinnen.
- Unterschiedliches Körpergewicht (65 Kilo laut Wikipedia. Also ihr Gewicht).
- Ich wurde noch nie von Steffi Graf von einer Weltbestenliste verdrängt. Bis auf einmal, fast.
- Unterschiedliche Spielhände.
Lee Harvey Oswald (1939)
Uns verbindet:
- Hoher IQ.
- Ein Jahr vom sowjetischen Geheimdienst abgehört.
- Wir sind beide Sündenböcke.
Uns trennt:
- Der Mord an JFK. Vielleicht?
- Ich wurde noch nicht von einem Nachtclubbesitzer erschossen. Oder?
Jean-Claude van Damme (1960)
Uns verbindet:
- Ballettausbildung.
- Angespanntes Verhältnis zu Steven Seagal.
Uns trennt:
- Der Wunsch, überall einen Spagat zu machen.
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Nächste Woche dann wieder Quickelquackel ohne mich. Aber vielleicht mit dir, oder dir, oder vielleicht auch mit…dir?!
Auch im November gibt es natürlich wieder eine Ausgabe der Giganten der Untertreibung, meiner wunderbaren kleinen Lesebühne im Bielefelder Westen.
Am 5. November. Wie immer geht es um 21 Uhr los. Eintritt ist frei.
Die Gäste werden dieses Mal wieder Volker Backes und Andreas Beune sein, meine langjährigen Mitstreiter in der Bielefelder Lesebühnenwelt. Darauf freue ich mich sehr, denn die beiden waren ja schon beim ersten Mal dabei, und das war ein ganz toller Abend.
Wichtig zu sagen wäre noch, dass es Die Giganten der Untertreibung erst einmal nur noch im November und im Dezember geben wird. Danach wird es eine kleine Pause geben, in der ich mal schaue, wie, wo, wann und ob ich weitermache. Das ist schade, denn diese spezielle Lesebühne ist mir ganz besonders an Herz gewachsen, gerade, weil ich alles alleine auf die Beine gestellt habe. Und auch die Publikumsreaktion zeigt mir, dass das Interesse an Lesebühnen in Bielefeld nicht nachgelassen hat.
Aber, wer weiß, vielleicht kommen Die Giganten der Untertreibung ja schon schneller wieder als gedacht.
Deshalb: Die letzten beiden Male noch mitnehmen.
Eine Mutter und ihr Sohn sitzen am Tisch und essen zu Mittag. Der Sohn hat eine Überraschung.
Sohn (aufgedreht): Schau mal Mutti! Ich hab ein witziges Tier in der Toilette gefunden. Ich hab´s Tropfi genannt.
Mutter (entsetzt): Bernd, das ist ja ekelhaft. Nimm´s vom Tisch. Es tropft in die Suppe.
Sohn: Aber Mutti, es ist ein ganz lieber Tropfi. Ich hab ihn schon seit einer Woche und er hat mir noch gar nichts getan. Nur am Anfang hat er mich gebissen, aber die Entzündung ist schon wieder weg. Guck, nur noch ein lila Fleck.
Mutti: Du kannst doch nicht jedes dahergelaufene Tier aus der Toilette fischen. Was ist es überhaupt für ein Vieh? Es sieht aus wie eine Hamsterkröte.
Sohn: Ich weiß nicht. An einigen Stellen ist er pelzig und an anderen ist Schorf. Wenn man den Schorf abknibbelt, kommt Zeug raus, das ganz warm ist. Die pelzigen Stellen sind aber total lieb. Magst du mal fühlen?
Mutter (angewidert): Um Himmels Willen, nimm das Ding von mir weg. Warum kannst du nicht einmal was Gescheites machen? Immer machst du nur Ärger.
Sohn (fühlt sich ungerecht behandelt): Aber Mama!
Mutter: Pack es in eine Tüte, und wirf es in den Müllschlucker!
Sohn (außer sich vor Wut): Du bist echt gemein, du alte Nazihure!
Mutter: Bernd!!! (zu sich selber, denn Bernd ist schon auf sein Zimmer gerannt) Ich weiß bald nicht mehr was ich mit dem Jungen machen soll.
Zwei Stunden später.
Mutter: Bernd? Hast du dieses Tier entsorgt?
Sohn: Äh, ja. Ich hab‘s in den Müllschlucker geworfen. Ganz ehrlich.
Mutter: Na dann ist ja gut.
Sohn: Entschuldigung, dass ich dich Nazihure genannt habe.
Mutter: Es wär nicht so schlimm, wenn du es nicht immer so voller Hass sagen würdest. Der Ton macht die Musik. Auch bei uns.
Sohn (ganz lieb): Nächstes Mal sag ich ganz lieb Nazihure zu dir.
Mutter (immer noch aufgebracht): Aber auch, wenn die Oma da ist, sollst du nicht immer so böse sein. Immer bringst du die Oma zum heulen und ich muss sie dann wieder beruhigen (in Bernds Zimmer fliegt etwas um) Bernd? Sag mal, was war denn das? Was war denn das in deinem Zimmer?
Sohn: Was denn?
Mutter: Da ist doch was umgefallen und gequiekt hat‘s auch? Bernd? Sag mir bitte, dass das nicht das Vieh aus der Toilette ist.
Sohn (aus heiterem Himmel sehr aufgebracht): Du verdammte Nazihure!
Mutter: Bleibst du hier, du kleiner Nichtsnutz. Ich hab dir gesagt, du sollst das Vieh in den Müllschlucker schmeißen. Mach die Tür auf Bernd. Dir werd ich‘s zeigen. Ich schmeiß das Ding vom Balkon und wenn es sein muss, dich hinterher.
Am Abend. Die Mutter hat sich Hilfe geholt.
Mutter: Ich weiß halt nicht mehr was ich machen soll? Der Bernd ist schon immer so gewesen, immer hat er Ärger gemacht, gezündelt, geklaut, die anderen verdrescht, deshalb hab ich auch meine anderen drei Kinder weggegeben. Ich wollte ihm all meine Liebe zukommen lassen aber es hat nicht geklappt. Ich habe versagt. Und deshalb hab ich sie hergebeten, weil sie eine Studierte sind und eine eigene Fernsehsendung haben. Wissen Sie, der Bernd ist in Wirklichkeit nur verwirrt und braucht klare Regeln, gerade jetzt wo er auch sexuelle Dinge interessant findet. Ich komm da einfach nicht mehr klar mit. Sie können mir helfen, da bin ich mir ganz sicher. Wissen Sie, meine Kindheit war auch nicht so schön, immer nur frische Luft und Natur, ich bin ja erst ganz spät in die Stadt gekommen, als ich mit dem Bernd schwanger war. Und der Vater vom Bernd war Kapitän auf einem großen Schiff. Der kommt nur alle 4 Jahre mal vorbei und macht Bernd Geschenke, aber ich sag mal so, das merkt ein Kind ja, ob da der Vater vorbeikommt oder ein Kapitän mit einer Flasche Tequilla und einem Kalender mit nackten Frauen. Ich möchte, dass mein Bernd auch mal lachen kann, dass er mal was richtig macht und ich glaube, nach allem was ich von ihnen gesehen habe, dass Sie die richtige Wahl sind.
Pädagogin: Das freut mich sehr, aber ich habe mir ihren Sohn angesehen und glaube nicht, dass ich da helfen will. Tschüß, ne!
Die Pädagogin verlässt schnell die Wohnung. Bernd kommt zu seiner Mutter.
Mutter (kraftlos): Siehst, nicht mal die Fernsehtante will was mit dir zu tun haben. Nimm das Vieh vom Tisch.
Sohn: Schau mal was passiert, wenn man hier drauf drückt.
Mutter (angewidert): Och Bernd, Igitt, was soll denn das?
Bernd: Is‘ doch nur Wasser. Ist das nicht witzig? Damit kann ich die Oma vollspritzen, wenn die in ihrem Sessel sitzt und schläft.
Mutter: Das wirst du nicht machen. Du kennst die Oma, die ist nicht so witzig, die trauert immer noch um‘n Opa.
Sohn: Oh, der blöde Opa, der war doch auch nur ne olle Nazihure.
Mutter: Du sollst nicht so über den Opa sprechen. Der war immer lieb zu dir und hat dir immer Zahngold mitgebracht.
Sohn: Ja schon.
Mutter: Mein Gott Bernd, manchmal frag ich mich, ob ich mit 29 auch noch so war wie du.
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Ja, unser kleiner Tropfi. Was wird er wohl als nächstes erleben? Das werden wir sicher bald erfahren. Bald gibt es unseren plüschigen Freund auch zum Runterladen. Aber immer schön die Eltern vorher fragen.
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