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Eine Mutter und ihr Sohn sitzen am Tisch und essen zu Mittag. Der Sohn hat eine Überraschung.
Sohn (aufgedreht): Schau mal Mutti! Ich hab ein witziges Tier in der Toilette gefunden. Ich hab´s Tropfi genannt.
Mutter (entsetzt): Bernd, das ist ja ekelhaft. Nimm´s vom Tisch. Es tropft in die Suppe.
Sohn: Aber Mutti, es ist ein ganz lieber Tropfi. Ich hab ihn schon seit einer Woche und er hat mir noch gar nichts getan. Nur am Anfang hat er mich gebissen, aber die Entzündung ist schon wieder weg. Guck, nur noch ein lila Fleck.
Mutti: Du kannst doch nicht jedes dahergelaufene Tier aus der Toilette fischen. Was ist es überhaupt für ein Vieh? Es sieht aus wie eine Hamsterkröte.
Sohn: Ich weiß nicht. An einigen Stellen ist er pelzig und an anderen ist Schorf. Wenn man den Schorf abknibbelt, kommt Zeug raus, das ganz warm ist. Die pelzigen Stellen sind aber total lieb. Magst du mal fühlen?
Mutter (angewidert): Um Himmels Willen, nimm das Ding von mir weg. Warum kannst du nicht einmal was Gescheites machen? Immer machst du nur Ärger.
Sohn (fühlt sich ungerecht behandelt): Aber Mama!
Mutter: Pack es in eine Tüte, und wirf es in den Müllschlucker!
Sohn (außer sich vor Wut): Du bist echt gemein, du alte Nazihure!
Mutter: Bernd!!! (zu sich selber, denn Bernd ist schon auf sein Zimmer gerannt) Ich weiß bald nicht mehr was ich mit dem Jungen machen soll.
Zwei Stunden später.
Mutter: Bernd? Hast du dieses Tier entsorgt?
Sohn: Äh, ja. Ich hab‘s in den Müllschlucker geworfen. Ganz ehrlich.
Mutter: Na dann ist ja gut.
Sohn: Entschuldigung, dass ich dich Nazihure genannt habe.
Mutter: Es wär nicht so schlimm, wenn du es nicht immer so voller Hass sagen würdest. Der Ton macht die Musik. Auch bei uns.
Sohn (ganz lieb): Nächstes Mal sag ich ganz lieb Nazihure zu dir.
Mutter (immer noch aufgebracht): Aber auch, wenn die Oma da ist, sollst du nicht immer so böse sein. Immer bringst du die Oma zum heulen und ich muss sie dann wieder beruhigen (in Bernds Zimmer fliegt etwas um) Bernd? Sag mal, was war denn das? Was war denn das in deinem Zimmer?
Sohn: Was denn?
Mutter: Da ist doch was umgefallen und gequiekt hat‘s auch? Bernd? Sag mir bitte, dass das nicht das Vieh aus der Toilette ist.
Sohn (aus heiterem Himmel sehr aufgebracht): Du verdammte Nazihure!
Mutter: Bleibst du hier, du kleiner Nichtsnutz. Ich hab dir gesagt, du sollst das Vieh in den Müllschlucker schmeißen. Mach die Tür auf Bernd. Dir werd ich‘s zeigen. Ich schmeiß das Ding vom Balkon und wenn es sein muss, dich hinterher.
Am Abend. Die Mutter hat sich Hilfe geholt.
Mutter: Ich weiß halt nicht mehr was ich machen soll? Der Bernd ist schon immer so gewesen, immer hat er Ärger gemacht, gezündelt, geklaut, die anderen verdrescht, deshalb hab ich auch meine anderen drei Kinder weggegeben. Ich wollte ihm all meine Liebe zukommen lassen aber es hat nicht geklappt. Ich habe versagt. Und deshalb hab ich sie hergebeten, weil sie eine Studierte sind und eine eigene Fernsehsendung haben. Wissen Sie, der Bernd ist in Wirklichkeit nur verwirrt und braucht klare Regeln, gerade jetzt wo er auch sexuelle Dinge interessant findet. Ich komm da einfach nicht mehr klar mit. Sie können mir helfen, da bin ich mir ganz sicher. Wissen Sie, meine Kindheit war auch nicht so schön, immer nur frische Luft und Natur, ich bin ja erst ganz spät in die Stadt gekommen, als ich mit dem Bernd schwanger war. Und der Vater vom Bernd war Kapitän auf einem großen Schiff. Der kommt nur alle 4 Jahre mal vorbei und macht Bernd Geschenke, aber ich sag mal so, das merkt ein Kind ja, ob da der Vater vorbeikommt oder ein Kapitän mit einer Flasche Tequilla und einem Kalender mit nackten Frauen. Ich möchte, dass mein Bernd auch mal lachen kann, dass er mal was richtig macht und ich glaube, nach allem was ich von ihnen gesehen habe, dass Sie die richtige Wahl sind.
Pädagogin: Das freut mich sehr, aber ich habe mir ihren Sohn angesehen und glaube nicht, dass ich da helfen will. Tschüß, ne!
Die Pädagogin verlässt schnell die Wohnung. Bernd kommt zu seiner Mutter.
Mutter (kraftlos): Siehst, nicht mal die Fernsehtante will was mit dir zu tun haben. Nimm das Vieh vom Tisch.
Sohn: Schau mal was passiert, wenn man hier drauf drückt.
Mutter (angewidert): Och Bernd, Igitt, was soll denn das?
Bernd: Is‘ doch nur Wasser. Ist das nicht witzig? Damit kann ich die Oma vollspritzen, wenn die in ihrem Sessel sitzt und schläft.
Mutter: Das wirst du nicht machen. Du kennst die Oma, die ist nicht so witzig, die trauert immer noch um‘n Opa.
Sohn: Oh, der blöde Opa, der war doch auch nur ne olle Nazihure.
Mutter: Du sollst nicht so über den Opa sprechen. Der war immer lieb zu dir und hat dir immer Zahngold mitgebracht.
Sohn: Ja schon.
Mutter: Mein Gott Bernd, manchmal frag ich mich, ob ich mit 29 auch noch so war wie du.
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Ja, unser kleiner Tropfi. Was wird er wohl als nächstes erleben? Das werden wir sicher bald erfahren. Bald gibt es unseren plüschigen Freund auch zum Runterladen. Aber immer schön die Eltern vorher fragen.
Liebe Freunde und Freundinnen, liebe Fans meines Schaffens, ich lese heute Abend in Berlin. Und zwar ganz alleine. Also auf der Bühne. Ich werde hoffentlich nicht ganz alleine im Raum sein. Und dafür brauche ich eure Hilfe. Wer mich lesen hören und sehen möchte, kommt heute Abend einfach zu meiner “Brohm Alone”-Lesung.
Einlass: 19 Uhr.
Beginn: 20 Uhr.
Eintritt: 5 Euro.
Ort: AHA Berlin, Monumentenstraße 13, 10829 Berlin.
Ich werde eine bunte Mischung aus allerlei Texten vorlesen. Kürzere, längere, neuere, ältere. Thematisch dürfte es auch bunt werden. Aber ihr kennt das ja, am besten entscheidet man am Abend selbst, was wirklich gelesen wird.Deshalb hier keine Schlagwortrevue.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr und viele von euren Freunden und Bekannten euch diese Gelegenheit nicht entgehen lassen würdet.
Bis heute Abend.
- Ein Smiley lächelt sie vom mit Dampf beschlagenen Spiegel an. Seine Augen bluten.
- Ihre Anziehsachen, die Sie achtlos im Schlafzimmer auf den Boden geworfen haben, liegen nun hübsch auf Ihrem Bett – im Pullover steckt ein Schlachtermesser.
- Ihr Hund hängt von der Decke – das macht er sonst nie.
- An der Wand steht ein Gedicht von Ringelnatz – in verdächtigem Blutrot. Und rückwärts geschrieben.
- Auf dem Boden liegen Fotos von Ihnen – wie Sie unter der Dusche stehen.
- Sie hören ein kleines Mädchen „Mama, Mama, mach, dass er weggeht!“ sagen. Und, Sie ahnen es bereits, in Ihrem Haushalt lebt kein kleines Mädchen.
- Im Keller spielt, den Geräuschen nach, jemand mit einem abgetrennten Kopf Fußball ohne die Regeln zu beachten.
- Auf dem Anrufbeantworter sind 100 Nachrichten, die grob zusammengefasst beinhalten, dass jemand im Kleiderschrank hockt und darauf wartet, überraschend herauszuspringen.
- Der Mixer in der Küche ist angeschaltet – Sie hatten aber vorher gar keinen Mixer.
- Im Wohnzimmer brennt eine Zigarre im Aschenbecher. Das ist allerdings Ihre. Auch wenn Sie sich ganz sicher sind, dass Sie sie vor dem Duschen auf der Terrasse gelassen haben.
- Wenn Sie im Schlafzimmer sind, hören Sie unten Fußschritte, wenn Sie unten sind, hören Sie oben Fußschritte, wenn Sie mittig auf der Treppe stehen, können sich die Fußschritte nicht entscheiden.
- Als Sie versuchen, einen Bekannten in einem nur 50 Kilometer entfernten Landhaus anzurufen, geht jemand ran, der sich als Teil des bekannten Landhausmörderduos ausgibt.
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Immer schön die Tür abschließen! Neuen Quickelquackel gibt es am nächsten Dienstag. Für alle, die dann noch leben.
Schreibt man das so? “Auf dem Kindle”? Mein Kindle-Beauftragter @Chake (bei Twitter) guckt sich jedenfalls meinen Quickelquackel auf dem Kindle an, was ich ziemlich gut finde. Geholfen hat ihm dabei “Calibre”. Was immer das heißen mag.
Auf alle Fälle finde ich, dass es sehr hübsch aussieht. Bei Fragen steht @Chake euch vielleicht zur Verfügung. Vielleicht aber auch nicht. Das haben wir nicht besprochen
Jedenfalls gefällt mir das total. Danke @Chake (schreibt man das eigentlich so?) Kann man meinen Quickelquackel auch noch auf anderen “Instrumenten” angucken?

Hallo Michael, schön, dass wir uns endlich mal treffen können. Also, du hast mich ja darum gebeten, das Manuskript zu deinem ersten Roman durchzulesen und alles, was mir auffällt – positiv oder negativ -, anzusprechen. Ich habe das Manuskript durchgelesen. Mehrmals. Und ich muss sagen, also, sei mir nicht böse, wenn ich das so plump in den Raum werfe, aber kann es sein, dass es in deinem Roman hauptsächlich um mich geht?
Nein, das ist erst mal kein Vorwurf. Es ist nur eine Frage, weil, und das kann auch damit zu tun haben, dass ich viel zu sehr von mir eingenommen bin, aber ich habe auch andere in das Manuskript reinlesen lassen, und die sehen das ähnlich. Ich glaube, mich in ganz vielen Details wiederzuerkennen. Angefangen bei der Beschreibung des Hauptcharakters bis zum Namen. Ja, der Name Bernd Wolbrink, da hast du ja nur einen Buchstaben verändert bzw. einen Buchstaben weggelassen: Bernd Wollbrink, mein Name, du erinnerst dich vielleicht. Ich finde das schon auffällig. Vielleicht hast du dir dabei aber auch gar keine Gedanken gemacht. Kann ja sein.
Nein, natürlich darfst du einen Namen benutzen, der meinem ähnelt,…wobei ich mir da gar nicht so sicher bin, also wenn ich mich beispielsweise durch deinen Roman verunglimpft sähe, also wenn da Dinge vorkommen würden, bei denen Freunde und Familie irgendwie denken würden: „Was hat denn das jetzt zu bedeuten?“ Gerade bei den Szenen, in denen du so seltsam über Sex schreibst. Da ist dein Hauptcharakter ja schon ein seltsamer Typ. Also ich will da nicht verklemmt rüberkommen, aber der hat ja schon ein Problem, irgendwie. Und wenn der jetzt einen Namen hat, der meinem wirklich sehr ähnelt, und der dann vom Aussehen auch noch so beschrieben wird, wie ich aussehe, dann stelle ich mir schon Fragen.
Da musst du doch jetzt gar nicht so sauer drauf reagieren. Du hattest mich doch gebeten, dass ich dir sowas sage. Ich glaube, und du kannst mich gerne korrigieren, wenn ich da falsch liege, aber kann es sein, dass du heimlich in mich verliebt bist?
Damit hatte ich fast gerechnet. Hör doch bitte auf so schrill zu lachen. Ich finde schon, dass einiges dafür spricht, auch wenn es nur ein Roman ist, aber wenn der Hauptcharakter Bernd auf einen Typen trifft, der Michael heißt – also so wie du – , und dann verbringen die beiden eine fast hundertseitige Liebesnacht miteinander… das ist ja schon auffällig. Gerade weil der ganze Roman ja nur 120 Seiten lang ist.
Nein, das ist nicht zu kurz. Das wollte ich damit nicht sagen. Aber dass du so viel Zeit damit verbringst, diese Liebesnacht zu beschreiben, da könnte man einerseits sagen. „Wow, wie mutig und sinnlich.“, aber es könnte auch bedeuten, dass du mir etwas damit sagen willst. Es ist ja nicht so, dass ich mich nicht schon mal gefragt hätte, warum du meine Freundinnen immer so gereizt angehst. Und im Roman kommen die Frauenfiguren ja eher schlecht weg, also schlecht im Sinne von: sie werden bestialisch umgebracht, während die beiden Hauptcharaktere eine Liebesnacht miteinander verbringen. Das ist in seiner expressionistischen Collagierung ja wirklich beindruckend, aber ich möchte nur wissen, ob das was mit uns zu tun hat oder ob das alles nur Fiktion ist.
Nein, ich möchte dir nicht verbieten, den Roman zu veröffentlichen. Ich möchte nur Klarheit. Wir können das klären, darüber sprechen…wo willst du denn jetzt hin? Ich habe kein Problem mit deiner Art zu schreiben…wobei du vielleicht doch mal einen Kurs für Kreatives Schreiben…nur so als Vorschlag, ein Schmied kann ja auch nicht gleich…schmieden…Ja, veröffentliche deinen Roman, mach wie du willst. Aber so kommen wir ganz garantiert nicht zusammen.
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So kann es gehen. Ehrlichkeit ist wichtig. Lasst noch heute jemanden wissen, dass ihr ihn liebt. Am nächsten Dienstag dann neuer Quickelquackel, in dem es darum geht, sich aus dem Weg zu gehen ohne dass es seltsam aussieht.
Herzlich Willkommen zum Tag der Furche. Ich bin sehr glücklich, dass so viele Freunde der Furche ihren Weg zu unserer Veranstaltung gefunden haben. Im letzten Jahr hatte es ja kurzzeitig so ausgesehen, als wäre die Idee, der Furche einen Tag zu widmen, eine vollkommen absurde Idee, was sich dann auch auf die Besucherzahl ausgewirkt haben mag. In diesem Jahr aber hat sich anscheinend etwas in den Köpfen der Menschen geändert. Ich freue mich deshalb sehr darüber, dass Sie alle hier sind.
Ich gebe zu, auch ich war von der Idee anfangs hin- und hergerissen. Der Tag der Furche? Was sollte das denn sein? Und vor allem: Für wen könnte dieser Tag wichtig sein? Bis ich merkte, dass Menschen wie ich einen Tag der Furche brauchen. Menschen, die die Furche lieben. Mein radikaler Anfangsplan, den Namen des Wochentages Freitag durch einen neuen, die Furche feiernden Namen zu ersetzen, überzeugt mich mittlerweile selbst nicht mehr, auch wenn ich immer noch viele Stapel mit Kalendern bis ins Jahr 2030 besitze, in denen anstelle des Freitags der Furchtag angegeben ist. Wer aus nostalgischen – oder anderen Gründen – Exemplare kaufen möchte, möge das am Ende dieses kleinen Vortrages anmerken.
Lassen Sie mich kurz einige Details zum diesjährigen Tag der Furche loswerden. Im Anschluss an meine kleine Einführung werden wir in kleinen Gruppen auf das Feld von Bauer Klotter gehen und uns die Furche anschauen, die er in die Mitte des Feldes gepflügt hat. Er wird dazu sicher – auf seine ganz besondere Art – einige Anmerkungen beitragen, die alle Besucher, die zum ersten Mal mit Furchen in Berührung kommen, näher an die Materie heranführen werden.
Wenn alle Gruppen die Furche bestaunt haben, geht es mit dem nächsten Programmpunkt weiter: im Gemeindesaal werden wir einen Diavortrag des renommierten Furchenforschers Detlef Gruner beiwohnen. Detlef Gruner dürfte noch allen ein Begriff sein, die schon im letzten Jahr hier waren. Im letzten Jahr hat Herr Gruner die herrlichen Erdbeerbaisers gemacht, die zwischen den Programmpunkten verteilt wurden. In diesem vergangenen Jahr ist viel in seinem Leben passiert. Seine Frau hat sich von ihm getrennt, er ist aus gesundheitlichen Gründen nach Braunschweig gezogen, und er hat sich nun professionell auf die Furchenforschung spezialisiert. Der Diavortrag mit Furchen aus der näheren Umgebung von Braunschweig wird ungefähr anderthalb Stunden dauern.
Für den Fragenteil habe ich eine halbe Stunde eingeplant. Das mag einigen zu wenig erscheinen, aber ich möchte, auch wenn die Fragerunde durchaus intensive Formen annehmen mag – und ich schaue nicht umsonst augenzwinkernd zu Ronald und Brigitte, die hier in der ersten Reihe sitzen und schon ganz unruhig mit den Fingern knacken – also, ich möchte vor allen dem dritten Programmpunkt besondere Aufmerksamkeit schenken. Es handelt sich um eine kleine Ausstellung, die die nächsten zwei Wochen im Küchenvorraum des Gemeindesaals besucht werden kann. Ausgestellt werden Dinge, die ich in Furchen gefunden habe. Dazu gehören neben den schon im letzten Jahr rumgereichten Hasenknochen auch Schätze wie eine alte Coladose aus den späten 80ern oder besonders hübsche Steine. Ich werde zu jedem Ausstellungsstück etwas sagen und auch für Fragen bereitstehen.
Danach können wir alle noch gemütlich über furchenrelevante Themen sprechen und den Tag heiter ausklingen lassen. Ich möchte jeden einladen, sich am Tag der Furche ganz ungezwungen mit seinen Erfahrungen und Erlebnissen in die Gruppe einzubringen. Auch ich lerne immer wieder gerne etwas über Furchen. Und das war es jetzt auch von mir. Bauer Klotter, wenn Sie vielleicht mit den ersten zwei Interessierten zur Furche gehen, dann würde ich die anderen beiden übernehmen. Ich wünsche allen viel Spaß.
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Das Interesse ist so groß, dass bald ein zweiter Tag der Furche ins Leben gerufen werden soll. Bei Interesse einfach eine kleine Nachricht schicken. Neuer Quickelquackel am nächsten Dienstag.
Merksätze, mit denen Sie sich die bisherigen Bundeskanzler (Adenauer, Erhard, Kiesinger, Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder, Merkel) in der richtigen Reihenfolge merken können.
Au, ein Killerwal besorgte sich killerwalmäßig sein Mittagessen.
Adenauer, Erhard, Kiesinger, Brandt, Schmidt, Kohl sowie Merkel.
Achtzehn Eskimos knabbern Birnen seit Klima sich mäßigt.
Auf einem kaputten Bein steht kein Säufer mehr.
Andreas Ehemann kann beinahe seinen Klöppel sichtbar machen.
Astroshowastrologen erläutern Karola beispielhaft sensibel keine super Monate.
Aggressive Eltern kaufen bundesweit schmunzelnd kindgerecht scharfen Maschendrahtzaun.
Alternde Entertainer knobeln bei Susi knallhart spannende Meisterschaften.
Anhaltende Erektionen können bei Schmerzen kaum Sex machen.
„Andersdenkende Elemente können bald sicher kommunizieren“, sagt Merkel.
So merkt sich echt keiner korrekt alle Bundeskanzler.
Als ehrgeiziger Kleptomane behauptet Stefan: „Keiner stiehlt mehr!“.
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Vielleicht fallen euch ja auch noch ein paar Merksätze ein.
Am 1. Oktober ist es wieder soweit. Am 1. Oktober gibt es wieder “Die Giganten der Untertreibung”. Wie immer ab 21 Uhr in der Bielefelder Gaststätte Kochsiek.
Dieses Mal gibt es eine spezielle Ausgabe, denn dieses Mal habe ich nicht, wie sonst, zwei Gäste, die mit mir lesen. Wie es dazu gekommen ist, werde ich am 1. Oktober kurz erklären. Es hat nicht damit zu tun, dass alle mich hassen und deshalb nicht mehr zu mir kommen möchten. Nein, es hat einen anderen Grund.
Doch ganz gastlos werde ich den Abend nicht bestreiten. Mein lieber Freund Ralph Ruthe wird mich bei einem Text unterstützen, den ich wegen seiner Dialoglastigkeit nicht alleine lesen möchte. Und wer könnte mich besser unterstützen als Ralph Ruthe? Genau: Uschi Glas, aber die kann leider auch nicht. Warum sie nicht kann, werde ich auch am 1. Oktober erklären.
“Brohm Alone” ist ja nicht nur unter Freunden urbaner Alltagsprosa ein Begriff, auch die Leute in Hollywood bekommen es langsam mit. Ich werde ein bisschen was Neues lesen, aber auch ein bisschen was Altes und was Blaues, aber nichts Geliehenes.
In der zweiten Hälfte des Abends werde ich einen meiner “langen” Texte zum Besten geben. Ob es der Text aus meiner Zeit in einem Terrorcamp sein wird, oder der Text über die Zeit, als ich mehrmals von einem UFO entführt wurde, das werden wir am 1. Oktober zusammen entscheiden.
Und der Westreporter Rouven Ridder wird wieder Neuigkeiten aus dem Bielefelder Westen verkünden.
Ich freue mich über viel Publikum und verspreche einen schönen Abend.
Lieber Antragsteller,
zuerst einmal beglückwünschen wir Sie zu Ihrer Wahl. Unsere Einsame Insel ist nicht nur eine der bekanntesten einsamen Inseln auf der Welt, sie ist auch eine der schönsten und einsamsten Inseln unter allen einsamen Inseln. Deshalb werden Sie sicher verstehen, dass wir uns bei den Bewerbern ganz sicher sein müssen, schließlich ist nur knapp alle 20 Jahre ein freier Platz auf unserer Einsamen Insel zu vergeben. Da können wir nicht einfach eine x-beliebige Bewerbung aus der Box ziehen und dieser wird dann zugestimmt. Bei ungefähr 200.000.000 Bewerbungen braucht es viel Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis, um den begehrten Platz zu besetzen.
Aufgrund Ihrer Liste mit Dingen, die Sie auf unsere Einsame Insel mitnehmen würden, haben wir uns leider gegen Sie entscheiden müssen. Es tut uns sehr leid. Wir möchten Ihnen aber gerne erklären, warum wir uns genau gegen Sie entschieden haben.
Erstens: Sie hatten vor, einen Kühlschrank mitzunehmen, in dem immer genug zu essen ist. Dies ist leider aus zwei Gründen nicht möglich. Zum einen gibt es auf unserer Einsamen Insel keinen Strom. Und zweitens: Wie soll denn das gehen? Wie soll denn ein Kühlschrank immer voll sein, wenn Sie regelmäßig etwas aus ihm herausnehmen, aber – und so verstehen wir diesen „Kühlschrank“ – Sie nichts reinpacken? Wir haben das Gefühl, dass Sie in einer ausgesprochen realitätsfernen Welt leben, die mit den Grundsätzen und Gegebenheiten unserer Einsamen Insel nicht kompatibel ist. Falls Sie bei sich zu Hause einen Kühlschrank haben, der immer genug Essen bereithält, ohne dass jemand nachfüllt, dann beweisen Sie das per Video oder mit glaubwürdigen, prominenten Unterstützern, wie dem Präsidenten Ihres Landes oder einem bekannten Gesicht aus dem Filmbusiness, dem wir vertrauen können.
Zweitens: Sie möchten Ihre gesamte Musiksammlung mitbringen. Das können wir leider nicht zulassen. Wie schon erwähnt, haben wir keinen Strom. Und: Wir haben uns Ihre Musiksammlung angesehen und müssen Ihnen leider mitteilen, dass Sie einen schrecklichen Musikgeschmack haben. Jetzt fragen Sie sicher recht erbost, wie jemand sagen kann, dass jemand anderes einen schrecklichen Musikgeschmack hat. Wir erwidern nur: The Police, Moby, acht Café del Mar-Sampler und Michael Bublé. Jetzt werden Sie sicher selber erkennen, was wir meinen, oder? Wenn Sie angegeben hätten, dass Sie nur eine Platte mitnehmen möchten, wie z.B. einen unhörbaren Meilenstein wie Tilt von Scott Walker, dann hätten wir kein Problem bei diesem Punkt gehabt, weil Sie das speziell gemacht hätte. Aber so…
Drittens, und das wiegt wirklich am schwersten, Sie wollten Ihre Verlobte mitnehmen. Wir glauben langsam, dass Sie das Konzept einer einsamen Insel nicht verstanden haben. Wenn Sie zu zweit auf einer einsamen Insel sind, dann sind Sie nicht mehr einsam. Dann sind Sie zu zweit. Verstehen Sie? Wir als Einsame Insel haben einen guten Ruf zu verlieren, wenn wir unsere Aufenthaltsgenehmigungen an Menschen vergeben, die nicht die geistige Reife besitzen, auf einer einsamen Insel überleben zu können.
Wir haben auch den „Verband Einsamer Inseln“ kontaktiert und unsere Einschätzungen zu Ihnen formuliert. Wir möchten Ihnen damit nicht Ihre Pläne zerstören, möchten Ihnen keine Steine in den Weg legen. Wir sind nur immer darum bedacht, dass Einsame Inseln auch in Zukunft erstrebenswerte Ziele für Menschen sind, die es verdient haben.
Und damit möchten wir uns von Ihnen verabschieden. Bewahren Sie sich die Worte Ihrer Lieblingsband (das nehmen wir anhand Ihrer Musiksammlung an): „De Do Do Do, De Da Da Da“, die werden Ihnen sicherlich über diese Absage hinweghelfen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Einsame Insel (Bitte nur formelhaft verstehen)
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Noch mehr Quickelquackel unter Quickelquackel, nicht etwa unter Quackelland oder Quäckel.
Es gibt im Amerikanischen ein iTunes Shuffle Game. Das sind einfach nur ein paar Fragen, die recht unverfänglich gestellt werden. Und diese Fragen beantwortet man mit Hilfe der Shuffle-Funktion bei iTunes. Die Antworten sind nämlich die Songs, die beim Zufallmodus angezeigt werden. Nun haben Bibi Holm und ich uns ein paar deutsche Fragen überlegt, die man mit der gleichen Funktion beantworten soll. Manchmal klappt das ganz toll. Manchmal klappt das gar nicht. Macht doch einfach mit. Wir geben eine Runde vor. Viel Spaß.
Regeln:
iTunes auf Shuffle stellen
Erstes Ergebnis zählt (egal wie passend)
Was wird auf meiner Beerdigung gespielt?
Sacha: Pictureloved – Isolée
Bibi: Pamela kehrt zurück – S.Y.P.H.
Continue reading iTunes Shuffle Spiel
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