Herzlich Willkommen auf der Autorenseite von Sacha Brohm aus Bielefeld
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Liebe Leute, auf Hartcover.de, einem neuen Satiremagazin im Netz, werde ich in der nächsten Zeit immer wieder mal kurze Texte veröffentlichen. Einen ersten Text gibt es schon zu lesen. Schaut doch mal vorbei und lest euch durch, was es dort alles zu entdecken gibt.
Update: Hier gibt es jetzt den zweiten Text. Keine Angst, ich werde nicht JEDEN Text, den ich dort veröffentliche, bekannt geben. Nur am Anfang, bis sich die Seite rumgesprochen hat. Ihr sollt euch natürlich auch die anderen Texte dort anschauen. Dort tummeln sich nämlich ganz viele etablierte Texter wie Volker Surmann oder auch Nico Walser. Und ich mittendrin. Das macht Spaß.
Endlich ist es passiert. ich warte ja schon seit den ersten Schneeflocken darauf, dass ich mal auf die Fresse fliege. Und endlich hat Gott sich gedacht, dass er mich erlösen muss. Heute ist es passiert. Das etwas Witzige daran ist, dass ich nicht etwa draußen ausgerutscht wäre, nein, als ich zum Ausgang meiner Krankenkasse gegangen bin, gerade als ich von einem interessanten Gespräch mit meiner Sachbearbeiterin entlassen wurde, rutsche ich aus. Und zwar filmreif. Auf der ersten oberen Stufe fliegt mein eines Bein in die Luft, mir wird klar, dass das nicht gut ist und rums, falle ich auf den Hintern, rutsche die restlichen fünf Stufen runter und sitze einen Moment ganz unten herum. Zum Glück gehe ich immer ein bisschen hochnäsig durch die Welt, deshalb verlagert sich beim Fall das Gewicht nach hinten. Ich falle also nie nach vorne hin um.
Jedenfalls hätte ich diesen Sturz gerne mal gesehen. Wobei es ja eher ein Sturzrutsch war. Und ich Trottel lache natürlich auch noch. Ich hab mir nichts gebrochen. Meine Knochen sind anscheinend stabiler als ich dachte. Wobei, wenn ich es mir recht überlege, ich habe mir noch nie was gebrochen. Und auch wenn man mir das nicht abnehmen mag aber als Kind war ich ein ziemlicher Rabauke. Fazit dieses Vorfalls. Draußen ist manchmal sicherer als drinnen. Also, geht raus und stellt euch nicht so an.
Lieber Leser und liebe Leserin, ihr habt bis Montag die Möglichkeit, alle Alben meiner ehemaligen Band herunterzuladen. Das sind 83 Songs voller Elektronik und Text. Mir liegen diese Stücke nach wie vor sehr am Herzen, deshalb möchte ich, dass möglichst viele Menschen sie hören. Deshalb geht ihr am besten gleich auf die Seite und ladet unsere vier Alben herunter. Viel Spaß dabei.
Endlich ist alles geregelt. ich lese am 29. Mai ab 20.30 Uhr im Bielefelder Lichtwerk mein komplett neues Programm: 50 neue Texte. Inhalt: nicht alle 50 neuen Texte aber doch zwei gute handvoll neuer Texte. Ich schreibe “Programm”, weil ich das auch mal schreiben will. Alle schreiben immer: “Mein neues Programm, blablabla,…” Jetzt mach ich das auch. Es ist natürlich noch ein bisschen hin. Und bei Facebook werde ich auch erst in ein paar Wochen damit anfangen, alle mit dem Termin zu nerven. Aber hier kann ich ja schon mal darauf hinweisen. Also, für den Terminkalender:
- Mit Gästen (noch geheim aber tolle Leute)
Genau ein Jahr nach der Buchpräsentation. Ein guter Termin. Und auch eine Bestandsaufnahme. Was ist passiert? Ist was passiert? Wo ist was passiert?
All diese Fragen werde ich beantworten.
Trotz der Warnung meines Orthopäden, habe ich mich heute doch wieder ans Schlagzeug gesetzt. Nun warte ich auf meine gerechte Strafe: einen bis zur Unkenntlichkeit geschwollenen Fuß, wenn ich Morgen aufwache. Falls ich Morgen aufwache. Es ist natürlich ziemlich affig, als Mittdreißiger nicht auf seinen Arzt zu hören, nur weil man gerne am Schlagzeug sitzt und dieses auch spielt. Ich betone noch einmal, dass ich kein Virtuose am Schlagzeug bin, kein Keith Moon, eher eine sehr untalentierte Version von Mo Tucker, aber es macht halt Spaß. Und sollte ich Morgen aufwachen und der Fuß ist heil, dann werde ich wohl so lange Basdrum spielen, bis ich wieder humpel. Aber dann lass ich es auch bleiben. Wie gesagt: mit Mitte dreißig sollte man schon ein bisschen darauf hören, was der Herr Doktor einem rät. Der macht das ja nicht aus Spaß: Leuten raten, mit etwas aufzuhören, was sie gerne mögen. das ist sein Job. Jetz’ ma’ ernsthaft!
Ja, meine lieben Freunde und Freundinnen, was macht man mit dem grauen Haar? Das bekomme ich schon seit Jahren, es hat sich eigentlich schon lange auf meinem Kopf etabliert, doch manchmal frage ich mich, ob man, also ich, nicht doch mal mit Farbe drübergehen sollte? Einfach nur mal, um es auszuprobieren. Wer mich kennt, weiß, dass ich vollkommen uneitel bin. Das wird auch auf meinem Grabstein stehen: “Hier liegt ein vollkommen uneitler Mann – Zitat Sacha Brohm”. Und ich würde es ja öffentlich machen, also nicht verhuscht, alleine zu Haus. Womit ich nicht sagen will, dass ich Menschen, die das alleine und vehuscht zu Hause betreiben die schlechteren Menschen seien. Es würde ja sowieso jeder und jede merken, wenn ich plötzlich ohne den grauen Teint im Haar auftauchte. Ist ja nicht so, dass graues Haar plötzlich wegginge, so über Nacht.
Der Bart ist noch nicht vom Grau befallen. Hier und da schon aber noch nicht so penetrant wie an den Kopfhaarseiten. Ich weiß noch nicht genau, wie ich reagieren werde, wenn der Bart grau wird. Weißer Vollbart mit 35? Da muss man nicht mal eitel sein, um das nicht so prall zu finden.
Ach, ich lass die paar grauen Haare aufm Kopp. Das sieht ja auch ein bisschen so aus wie bei George Clooney und auf DEN können sich ja alle einigen. Der färbt sein Haar auch nicht.
Ich komme gerade aus der Kälte, es schneit und ich habe mehr als einmal damit gerechnet, hinzufallen. Jetzt fällt mir auf, dass Schnee gut für den Vollbart ist. Nachdem ich ihn mir aus dem Bart gekämmt habe, greife ich nun in superfluffiges Barthaar. Das gefällt mir gut. Leider bin ich wohl der einzige, dem das gefällt. Na, auf jeden Fall finde ich den Schnee gar nicht mehr so schlimm, wie ich es noch vor ein paar Tagen verlautbaren ließ.
Ich hoffe allerdings, dass er am Montag plötzlich weg ist, denn ich habe nächste Woche Schippedienst in meinem Haus. Das finde ich eher doof. Aber auch das werde ich überleben.
Gibt es etwa Neues über Lesungen oder Texte zu berichten? Nein, momentan nicht. Der Vorverkauf für die letzte Sitzen 73 Lesung läuft perfekt. Es gibt noch ein paar Karten, also husch, husch, schnell zum TAM und die letzten Dinger kaufen. Und textlich bin ich nach wie vor überproduktiv. Das mit meinem Programm “50 neue Texte” ist tatsächlich bald wahr. Ihr dürft euch auf tolle Sachen freuen, wenn ich Ende Mai das erste Mal ein komplett neues Programm vorstelle: “50 neue Texte”.
Schlaft gut.
Der gestrige Bielefelder Bloggerstammtisch (BiBlostati – auf Wunsch vielleicht auch bald in abgeänderter Form: BiBloTwistati, wegen der sich diskriminiert fühlenden Twitterer, was sich aber auch irgendwie alles überschneidet, bald also dann vielleicht auch: BiBloTwiFacestati), der gestrige Bielefelder Bloggerstammtisch also war ein voller Erfolg. Ich habe nicht gezählt aber wenn ich mal so überschlage, dann waren bestimmt an die zwanzig Blogger, Twitterer und Facebooker (das alles natürlich in männlicher und weiblicher Ausführung) in der Tangente. Es wurde getrunken, Schnitzel der humorvollsten Art wurden gegessen und diesmal war ich sogar unter den letzten Anwesenden. Jeder der mich kennt weiß, dass ich nie der Letzte auf so einer Veranstaltung bin. Ich musste aber bleiben, weil es mir so gut gefallen hat. Es gab viele neue Gesichter, wobei man die Gesichter ja schon kennt, aber miteinander gesprochen hat man ja nun noch nicht mit jedem oder jeder. Und auch gestern bin ich nicht dazu gekommen, mit allen zu sprechen. Das nehme ich mir für den nächsten Stammtisch vor. Ich hoffe, wir, die wir schon etwas länger dabei sind, konnten die, die zum ersten Mal da waren davon überzeugen, dass der BiBlostati eine wunderschöne Einrichtung ist. Und wenn ich auch sonst nichts mehr in meinem Leben auf die Beine stelle, wenigstens habe ich diesen Stammtisch ins Leben gerufen. Was will man mehr? Als Deutscher.?!
Hier hat jemand einen netten Beitrag über mein Buch geschrieben. Das finde ich natürlich suuuper. Überhaupt sollten viel mehr Leute was Nettes über mein Buch schreiben. Das fände ich suuuper. Man könnte was Nettes auf amazon über mich schreiben. Das wäre auch suuuper. Oder in einem Blog. Oder im Spiegel. Wie gesagt: suuuper Sache.
Na ja, wenn es sein muss, und sie toll geschrieben sind, dann lass ich mich auch auf negative Kritiken ein. Wir leben ja in einer Zeit, in der man mit allem arbeiten muss, was man bekommt. Und Autoren, die eingeschnappt auf negative Kritiken reagieren sind auch so suuuper unsympathisch. Und wenn ich eines nicht bin, dann ja wohl suuuper unsympathisch.
Also, ich freue mich über tolle Kritiken. Auch noch ein Jahr nach der Buchveröffentlichung.
Ich werde heute zum ersten Mal auf der Poetry Slam Bühne im Bunker Ulmenwall stehen und was vorlesen. Herr Vérollet hat mich eingeladen, was zum Aufwärmen vorzulesen. Ich werde also nicht am Wettbewerb teilnehmen. Trotzdem ist das ein bahnbrechender Schritt: werde ich im nächsten Monat etwa tatsächlich mal im Wettbewerb antreten? Werde ich? Verfolgt es hier auf meiner Homepage, die ich nach wie vor recht schick und benutzerfreundlich finde.
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