Lesewoche in 400
Sacha Brohms bisherige Veröffentlichungen. Beim Klick aufs Bild gibt es mehr Infos.

Sacha Brohms erstes Buch

Mein erstes Buch

Die CD

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Sex 2

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Das war nicht ich, das waren die Hormone (mit einem Text von mir)

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The Punchliner 7 (mit einem Text von mir)

punchliner 7

The Punchliner 6 (mit zwei Texten von mir)

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ZT-Buch

ZT-Buch

Tentakel 2/2010

Tentakel 2/2010

Nachgefragt bei den 99 Luftballons.

Lang vergessene Superstars antworten. Heute: die 99 Luftballons aus Nenas Superhit 99 Luftballons.

Sacha Brohm: Hallo 99 Luftballons. Was war das für ein Gefühl, als deutscher Luftballon ganz oben in den amerikanischen Charts zu stehen?

99 Luftballons: Das war schon eine große Sache. Viele von uns kamen ja aus ganz einfachen Verhältnissen. Einige waren gerade erst nach Berlin gekommen, als Nena vorbeikam und fragte, ob wir Bock hätten mitzumachen. Wir haben natürlich zugesagt, weil uns die Lyrics gefielen. Und Nena war ja auch total süß.

Sacha Brohm: Wie hat sich der Erfolg auf euer Leben ausgewirkt?

99 Luftballons: Das war ein Höhenflug. Damit hatten wir nicht gerechnet. Deutschland? Ja. Deutschland liebt Luftballons. Das wussten wir. Das war schön, aber keine Überraschung. Der Erfolg in den Staaten hat uns aber echt den Boden unter den Füßen weggerissen. Wir hatten eine tolle Zeit. Viele Partys. Ja, viele Partys. Das ist ja eine tolle Mischung: Partys und Luftballons.

Sacha Brohm: Habt ihr noch Kontakt zu Nena?

99 Luftballons: Nein. Ab und zu fliegen wir an ihrem Haus vorbei, aber meistens ist sie nicht da. Das sagen jedenfalls ihre Angestellten. Letztens haben wir alle in ihrem Garten gewartet, aber das fällt natürlich auf. Die Nachbarn haben auch nichts gerafft und fühlten sich gleich angemacht. Ich glaube, Nena will nicht mehr mit uns in Verbindung gebracht werden. Das wird durch die Medien auch immer verzerrt dargestellt. Wir waren ja nie so dicke. Ich kann mich an eine Bravo-Foto-Homestory erinnern. Da gab es großen Ärger, weil Nena immer statisch aufgeladen wurde und ständig einen gewischt bekam. Aber der Fotograf meinte, er wolle noch mehr Fotos von ihr mit uns machen. Nena hat da auch einige von den Original 99 Luftballons zum Platzen gebracht. Sie hatte eine umfangreiche Sammlung an Nagelfeilen. Und immer wenn der Fotograf gerade nicht geguckt hat: Peng!

Sacha Brohm: Ihr seid also nicht mehr die Original 99 Luftballons?

99 Luftballons: Schon lange nicht mehr. Es sind noch drei aus der Originalbesetzung dabei. Die anderen sind weg. Weggeflogen, geplatzt, von Kindern verschleppt. Wir waren ja irre beliebt. Jeder wollte einen von uns haben. Einige sind auch mit dem Ruhm nicht klargekommen. Die sind dann zurück auf die Kirmes oder auf Kindergeburtstage und haben dort ihren Weg gemacht.

Sacha Brohm: Wie schafft ihr es, immer 99 zu bleiben?

99 Luftballons: Es wird immer schwieriger, passende Ballons zu finden. Auf viele junge Ballons kann man sich ja nicht mehr verlassen. Die sehen nur: Geil, Luftballons in den Medien, da will ich mitmachen. Dass das auch Arbeit ist, diesen Kultstatus zu halten, das sehen die nicht. Immer nur Party machen und am nächsten Morgen ganz schlaff zu Terminen erscheinen. Wenn sie überhaupt erscheinen. Einige von denen kennen nicht mal den Song.

Sacha Brohm: Womit verdient ihr momentan Geld?

99 Luftballons: Oh, wir gehen immer wieder mit anderen bekannten Gegenständen aus Popsongs auf große Tourneen. Im letzten Jahr waren wir mit den sieben Fässern Wein von Roland Kaiser, der kleinen Kneipe von Peter Alexander und dem bisschen Frieden von Nicole unterwegs. Das ist immer ausverkauft, wenn wir in eine Stadt kommen. Die Leute lieben das. Das erinnert sie an eine Zeit, in der noch nicht alles so kommerziell war wie heute.

Sacha Brohm: Stimmt es, dass ihr anfangs 100 Luftballons wart, einer von euch jedoch gezwungen wurde zu gehen, weil sonst der Refrain nicht gepasst hätte?

99 Luftballons (aufgebracht): Nein, das ist eine urbane Legende.

Sacha Brohm (zufrieden): Danke für das Interview.



Die Angst der Eltern davor, dass die eigene 17jährige Tochter…

…in den kommenden Tagen mit einem der folgenden Männer vor ihnen steht und erklärt:

  • “Das ist der Erwin, ich habe ihn an einer Straßenecke aufgelesen. Er kauerte ganz lieb herum und hat mir hinterhergegrunzt. Darf ich ihn behalten? Er kann dir sicherlich auch im Sägewerk helfen, Vati. Das machst du doch Erwin, oder?”
  • “Vati, Mutti, das ist der Adolf. Der macht Partys und Sachen mit dem Internet. Der kann Mutti eine Facebookseite einrichten. Er ist ein geselliger Typ mit Hang zum kumpelhaften Auftreten. Und ich liebe ihn.”
  • “Ich hoffe, ich störe euch nicht, aber das ist der Lothar. Er war mal ein großer Tennisspieler, oder so, und ist jetzt viel in den Medien. Er will mir eine eigene Show im Fernsehen besorgen, wenn ich mir den Busen machen lasse. Seine Eltern haben mich schon ins Herz geschlossen. Die Leute im Jibi, wo seine Eltern immer einkaufen, auch.”
  • “Das ist Michael. Wir gehen besser ganz schnell nach oben.”
  • “Das ist ein Mitarbeiter von Google Street View, er meint, ich sei ein Modeltyp und solle unbedingt nackt vor ihm auf und ab hüpfen. Bitte erlaubt’s mir! Bitteee! Es ist auch nur fürs Internet.”

Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin.

Und Der liebe Ralph Ruthe hat mir ein Plakat dazu gemacht. Das finde ich natürlich wunderbar.

Ich fahre nämlich in ziemlich genau einem Monat für eine Woche nach Berlin, um dort jeden Abend an einem anderen Ort zu lesen. Hauptsächlich bei Lesebühnen. Darauf freue ich mich schon sehr. Die Termine lauten wie folgt:

  • Montag, 20 September: Sex – Von Spaß war nie die Rede.
  • Freitag, 24. September: Eine Neurose ist eine Neurose ist eine Neurose, zusammen mit Volker Surmann und Paul Bokowski.

Plakat gemacht von Paul Bokowski.

Bei den beiden, also Volker Surmann und Paul Bokowski möchte ich mich auch ganz herzlich dafür bedanken, dass sie alle belatschert haben, mich unbekannterweise einzuladen. Ich hoffe, ich werde niemanden enttäuschen und nicht dazu beitragen, dass die beiden sich nie mehr unter Leute trauen können.

Nähere Angaben zu Veranstaltungsorten und Uhrzeiten erfahrt ihr auf der Termineseite. Kommt doch vorbei, wenn ihr gerade in Berlin seid.

Das war die Zirkeltraining Open Air Lesung

Leere Stühle. Wo sind die Fans? Die zirkeltrainingverrückten Fans?

Was macht der Regen auf der Bühne? Hat er alles kaputt gemacht? Dieser verdammte Regen?

Nein und ja. Aber eher Nein. Er hat nicht alles kaputt gemacht. Er hat sich zwar ab 16 Uhr gedacht: “Haha, den Lesebühnenfuzzis werde ich es mal zeigen”.

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Am Tag, als der Regen kam…

Ich mache mir schon ein wenig Sorgen, was unsere Open Air Lesung am morgigen Tag angeht. Ich möchte hier noch einmal wiederholen, dass wir dem Regen trotzen werden, sollte er sich am Abend breitmachen. Bringt euch also gemütliche Regenkleidung mit. Das Zirkeltraining liest auch bei Regen. Das wäre ja nicht das ersten Mal. Ich erinnere mich da an eine Klosterplatzlesung, bei der es auch plötzlich anfing zu regnen. Sind unsere Fans weggerannt? Nein. Sie haben sich zusammengekuschelt und uns weiter zugehört. Das möchte ich Morgen auch erleben. Ich kuschel gerne mit. Anbei einige Fotos vom verregneten Dschungel vor meinem Fenster. Kann mir jemand erklären, weshalb ich grünflächige Fotos mag?

Sieht gar nicht so verregnet aus. Es tut aber regnen. Ehrlich.

Auch hier sieht es nicht ganz so verregnet aus, wie ich mir das vorstelle. Wie fotografiert man denn Regen? Kann mir das jemand erklären? Oben rechts habe ich eine Himmelfahrtslücke gelassen. Die roten Beeren sind das heruntergetropfte Blut Jesus’.

Auch in schwarzweiß erkennt man keinen Regen. Jetzt erkennt man nicht mal mehr das Blut Jesus’. Erkennt man überhaupt, dass es sich um Dschungel handelt?

Aaaaaah, endlich sieht man Regen. Und in der Mitte etwas, das ich eine Marienerscheinung nennen möchte. Wer will es mir schon verbieten?

Hier ein super Popsong zum Thema. Passend zu den Bildern im Beitrag. Ich hoffe, dass dieser super Popsong morgen nicht mehr aktuell sein wird.

Du trägst rote Schuhe

Aus der Reihe: Moderne Popklassiker der Klassikpopmoderne hier das Stück Sommer 2005 von meiner ehemaligen Band Punk Soul Loving Bill. Ich möchte mit diesem Stück beschwören, dass es bis mindestens Dienstag tolles Wetter gibt, damit unser Zirkeltraining Open Air nicht ins Wasser fällt. Ihr könnt es aber auch aus anderen Gründen hören. Es ist auch ein wunderhübscher Song, wenn man mit Wetter nichts am Hut hat. Viel Spaß und viele liebe Grüße nach Madrid und Karlsruhe.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Sommer 2005 von Punk Soul Loving Bill.

Wenn ich schreibe, dann sehe ich:

Chuck sagt: “Wird schon alles! Ich habe es an diese Wand geschafft. Das kriegst du auch hin.”

Michael Sembello revisited

Vielleicht erinnert sich der/die eine oder andere an den Beitrag mit den Michael Sembello Zeichnungen. Das war ein schöner Tag. Im Viertelstundentakt kamen hier die Zeichnungen hereingeflogen. Und viele Besucher gab es dazu. Das hat wohl dazu geführt, dass wenn man bei Google nach Michael Sembello sucht, der Beitrag mittlerweile auf der ersten Seite auftaucht. Ich weiß leider nicht, wonach da gerankt wird, aber vielleicht schaffe ich es ja mit eurer Hilfe, dass ich bei der Googlesuche nach Michael Sembello an erster Stelle lande. Das fänd ich gut. Dann meldet der sich womöglich bei mir und ich hole ihn ins Kamp, wo es auch nach Jahresende weitergehen wird. Hurra. Sucht doch einfach mal alle nach Michael Sembello und folgt dem Link auf meine Homepage.

Update: Hier etwas ausführlicher die Neuigkeiten zum Kamp.

Deutsch-Türkin Sacha Brohm wird fester Tatort-Kommissar

Ich habe die Zusage für den Bielefelder Tatort, der ab nächstem Jahr produziert wird. Gedreht wird allerdings in Braunschweig. Warum?, keine Ahnung. Wer nicht darauf warten will, mich als Hauptkommissar Branowski zu sehen, kann die Zeit überbrücken, indem er/sie sich dieses Blog anschaut: Wayne Rooney is hot!

Einige hot phrases aus dem ersten Drehbuch zum neuen Tatort:

Branowski (zu sich): Das hältst du im Kopf nicht aus!

Branowski (zum Hauptverdächtigen): Ich habe nicht 20 Jahre Bilder von Pilzen gemacht, um dann zu heiraten.

Branowski (zu seinem Assistenten Gröbel): Nein, oder fehlt dir das?

Schönen Tag.

Zirkeltraining Open Air Lesung

Ich denke, ich sollte hier noch ein letztes Mal auf eine ganz besondere Lesung aufmerksam machen. Es ist eine besondere Lesung, weil: nun, nicht weil ich an ihr teilnehme, es ist eine besondere Lesung, weil sie wahrscheinlich nur alle vier bis fünf Jahre stattfinden wird.

Am 16. August liest die Originalbesetzung des Zirkeltrainings (plus Volker Backes, der, wie wir alle wissen, erst ein bisschen später dazukam, hihihi…) im Rahmen des Luna Open Air Kinos hinter dem Bielefelder Lichtwerk.

Wir – Matthias Schönebäumer, Jens Kirschneck, Andreas Beune, Volker Backes und ich – lesen ab 20 Uhr ein schönes buntes Programm für alle Liebhaber der Lesebühne.

Neue Texte wird es geben, wunderbar satirisch, selbstironisch und auf den Punkt gebracht. Bis auf meine Texte.

Karten gibt es im Lichtwerk und bei Konticket im Jahnplatztunnel. Sie kosten 7 Euro im Vorverkauf und 9 Euro an der Abendkasse. Da es sich um ein Open Air Event handelt, kann es durchaus sein, dass uns etwas Regen nerven könnte. Wir werden auf alle Fälle lesen. Außer wenn ein Orkan das Lichtwerk weghobelt. Dann werden wir höchstwahrscheinlich nicht lesen.

Allen, die nicht wissen, was das Zirkeltraining ist oder war, möchten wir raten, in die Stadtbibliothek zu gehen und das Buch: “Köstliches Bielefeld – Ein Wegweiser durch regionalen Humor” auszuleihen. Nach ein paar Tagen kann es dann wieder in die Stadtbibliothek zurückgebracht werden.

Was ich mal einfach so auf versprechen kann ist, dass es witzig wird. Ja, es wird was zum Lachen geben. Wir hatten mindestens 150 gemeinsame Lesungen und es ist nur ungefähr zweimal vorgekommen, dass wirklich NIEMAND gelacht hätte. Das kann man sicher in Prozenten ausdrücken aber ich bin Parapsychologe und kein Mathematiker.

Also: Montag, 16. August, 20 Uhr, Luna Open Air Kino hinterm Lichtwerk im Ravensberger Park. Karten für 7 Euro im Vorverkauf und 9 Euro an der Abendkasse. Bringt Regenschirme und Ostfriesennerze mit.

Rechts seht ihr übrigens ein frühes Pressefoto vom Zirkeltraining aus dem Jahr 2002. Ganz klar erkennbar: da fehlt doch einer. Wer könnte es sein?