<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sacha Brohm</title>
	<atom:link href="http://sachabrohm.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://sachabrohm.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Dec 2010 19:00:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Die Rede nach dem Tag, an dem eigentlich die Erde h&#228;tte untergehen sollen.</title>
		<link>http://sachabrohm.de/2010/09/03/die-rede-nach-dem-tag-an-dem-eigentlich-die-erde-haette-untergehen-sollen/</link>
		<comments>http://sachabrohm.de/2010/09/03/die-rede-nach-dem-tag-an-dem-eigentlich-die-erde-haette-untergehen-sollen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 08:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sacha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quickelquackel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sachabrohm.de/?p=1647</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Freunde und Freundinnen, wir als die Gefolgschaft unseres gro&#223;en F&#252;hrers, des fleischgewordenen Engels Alexander, haben uns hier zusammengefunden, um dar&#252;ber zu sprechen, was wir gestern erlebt haben. Wie lange hatten wir uns auf diesen Tag vorbereitet? Wir haben unsere Familien verlassen, all die engstirnigen und egoistischen Menschen, die unsere Leben beeinflusst haben. Wir haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Freunde und Freundinnen, </strong></p>
<p>wir als die Gefolgschaft unseres gro&#223;en F&#252;hrers, <strong>des fleischgewordenen Engels Alexander</strong>, haben uns hier zusammengefunden, um dar&#252;ber zu sprechen, was wir gestern erlebt haben. Wie lange hatten wir uns auf diesen Tag vorbereitet? Wir haben unsere Familien verlassen, all die engstirnigen und egoistischen Menschen, die unsere Leben beeinflusst haben. Wir haben uns zusammengetan und die Regeln unseres gro&#223;en F&#252;hrers, <strong>des fleischgewordenen Engels Alexander</strong>, angenommen und mit all unserer Kraft befolgt. Unser Ziel war und ist immer noch klar. Wir haben all das auf uns genommen, um uns auf den Tag vorzubereiten, an dem die Erde untergehen wird und wir zusammen ein neues unendliches Leben beginnen werden.</p>
<p>Und nun fragt ihr euch sicherlich, was ist geschehen? Nun, <strong>das k&#246;nnte ich auch euch fragen</strong>? Was ist gestern geschehen, als nichts geschehen ist? Ich will es euch sagen: Es war eine Generalprobe. Ja, es war eine Generalprobe, die unserem gro&#223;en F&#252;hrer, <strong>dem fleischgewordenen Engel Alexander</strong>, sehr gefallen hat. Er hat es mir noch in der Nacht best&#228;tigt. Er hat sich zwar die Namen von denen notiert, die noch in der vermeintlich letzten Sekunde zu einer anderen Religion gewechselt sind, aber das werden wir w&#228;hrend einiger Gruppengespr&#228;che sicher kl&#228;ren k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Ihr f&#252;hlt euch betrogen?</strong> F&#252;hle ich mich betrogen? Nein, f&#252;hlt euch nicht betrogen! F&#252;hlt euch gut vorbereitet! Erinnert euch an die vielen schlaflosen N&#228;chte, in denen ihr euch gefragt habt, ob ihr den richtigen Weg gegangen seid. Ihr seid den richtigen Weg gegangen, habt all euer Verm&#246;gen an mich, euer Sprachrohr zum gro&#223;en F&#252;hrer, <strong>dem fleischgewordenen Engel Alexander</strong>, &#252;bertragen. Das war nicht nur mutig, sondern auch ein Zeichen eurer vollkommenen Zurechnungsf&#228;higkeit. Daf&#252;r sage ich Danke.</p>
<p>Ihr fragt euch, wie es nun weitergehen soll? Auch darauf werde ich euch eine vollkommen zufriedenstellende Antwort geben. Unser gro&#223;er F&#252;hrer, <strong>der fleischgewordene Engel Alexander</strong>,  hat mir einen neuen Termin genannt. Den endg&#252;ltigen Termin. Den Termin, an dem wir gerettet werden. Keine &#220;berraschungen mehr. Beim n&#228;chsten Mal ist alles vorbei bzw. f&#228;ngt alles neu an. Ihr und ich, wir werden uns dort wiedersehen, wo alles besser ist. Es wird sogar besser sein als dieses Lager hier in den W&#228;ldern Brasiliens, in das wir uns zur&#252;ckziehen mussten, weil es da drau&#223;en Menschen gibt, die nicht verstehen, dass wir das Richtige machen. Noch lachen sie &#252;ber uns, aber bald wird ihnen das Lachen vergehen, wenn wir mit unserem Raumschiff &#252;ber sie hinweg fliegen und Dinge hinunterwerfen. Dinge wie z. B. altes Obst oder eine Sandale. Dann werden wir lachen. Voller Mitleid zwar und vielleicht auch ein bisschen Zorn, aber wir werden niemanden von ihnen helfen.</p>
<p>Ich werde mich nun f&#252;r euch in meine gro&#223;z&#252;gig ausgestattete Villa zur&#252;ckziehen und den h&#228;rtesten Job von uns allen machen. Ich werde zu jeder vollen Stunde die Frauen mit den gr&#246;&#223;ten Oberweiten bei mir empfangen und Rhetorik lehren. Damit sie sich bald selbst mit unserem gro&#223;en F&#252;hrer, <strong>dem fleischgewordenen Engel Alexander</strong>, unterhalten k&#246;nnen, der eine besondere Vorliebe f&#252;r die rhetorisch geschulte Dame hat. Ihr anderen bestellt weiterhin die Felder und stellt Strom f&#252;r meine Villa her.</p>
<p>Wenn ihr w&#252;sstet, wie stolz und reich ihr mich macht. Reich an Stolz.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sachabrohm.de/2010/09/03/die-rede-nach-dem-tag-an-dem-eigentlich-die-erde-haette-untergehen-sollen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gesellschaftsspiele aus dem Mittelalter</title>
		<link>http://sachabrohm.de/2010/09/01/gesellschaftsspiele-aus-dem-mittelalter/</link>
		<comments>http://sachabrohm.de/2010/09/01/gesellschaftsspiele-aus-dem-mittelalter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sacha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quickelquackel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sachabrohm.de/?p=1643</guid>
		<description><![CDATA[1,2 oder Pest Witziges Kinderspiel f&#252;r 2 bis 5 Mitspieler. Ziel des Spiels ist es, m&#246;glichst viele Punkte zu sammeln, die man durch das H&#252;pfen auf bestimmte Felder erlangen kann. Der Mitspieler mit den wenigsten Punkten wird mit einer Ratte in einen Korb gesperrt und bekommt Pest. Ein herrlicher Zeitvertreib f&#252;r die 2o Minuten zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1,2 oder Pest</strong></p>
<p>Witziges Kinderspiel f&#252;r 2 bis 5 Mitspieler. Ziel des Spiels ist es, m&#246;glichst viele Punkte zu sammeln, die man durch das H&#252;pfen auf bestimmte Felder erlangen kann. Der Mitspieler mit den wenigsten Punkten wird mit einer Ratte in einen Korb gesperrt und bekommt Pest. Ein herrlicher Zeitvertreib f&#252;r die 2o Minuten zwischen Ende der Feldarbeit und Beginn der Feldarbeit.</p>
<p><strong>Wer wird Torfstecher?</strong></p>
<p>M&#228;nner mit gutem R&#252;cken sind hier ganz klar im Vorteil. Wer sticht den meisten Torf und teilt ihn in m&#246;glichst gleich gro&#223;e Haufen? Gewinner ist der Mitspieler, der am Ende des Tages keinen guten R&#252;cken mehr hat. Schade, aus ihm w&#228;re sicher ein guter Torfstecher geworden.</p>
<p><strong>Steuer oder K&#246;rperteil</strong></p>
<p>Ohoh, da kommt der F&#252;rst. Er will seine Steuern eintreiben. Wer nichts anderes abzugeben hat, dem wird ein K&#246;rperteil abgenommen. Mitspielerzahl unbegrenzt. Wer keine K&#246;rperteile mehr abzugeben hat, ist Verlierer und muss ins Loch. Aber keine Angst, beim Loch handelt es sich nur um eine Kuhle im Sumpf. Dort kann man tolle Extrapunkte sammeln, indem man Schlangen mit dem Mund f&#228;ngt. Auch alleine ein toller Spielefun.</p>
<p><strong>Die Welt ist rund.</strong></p>
<p>Nat&#252;rlich ist sie das. Aber k&#246;nnt ihr das auch den Vertretern der Kirche klarmachen? Versucht euer Gl&#252;ck. Die interessantesten Erkl&#228;rungen kommen in die zweite Runde und ins siedend hei&#223;e &#214;l.</p>
<p><strong>Willkommen im Jahr 1000</strong></p>
<p>Die Mitspieler fangen mit 12 Jahren an, dieses Spiel zu spielen. In einem Jahr ist schon das Jahr 1000. Werden sie es schaffen? Um es ihnen ein bisschen schwieriger zu gestalten, werden sie mit Feuer und Teer beworfen. Begleitend zu diesen witzigen Unterbrechungen m&#252;ssen sie kniffelige Fragen beantworten. Wer die Antwort nicht wei&#223;, muss eine Runde 1,2 oder Pest spielen.</p>
<p>Momentan ausverkauft: <strong>Dalli, dalli, Brunnenvergifter</strong>. Die Nachfrage wird wohl auch in 1000 Jahren nicht nachlassen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sachabrohm.de/2010/09/01/gesellschaftsspiele-aus-dem-mittelalter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hausaufgaben f&#252;r die Teilnehmer meines Seminars f&#252;r Kreatives Schreiben an der VHS.</title>
		<link>http://sachabrohm.de/2010/08/30/hausaufgaben-fuer-die-teilnehmer-meines-seminars-fuer-kreatives-schreiben-an-der-vhs/</link>
		<comments>http://sachabrohm.de/2010/08/30/hausaufgaben-fuer-die-teilnehmer-meines-seminars-fuer-kreatives-schreiben-an-der-vhs/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 08:50:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sacha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quickelquackel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sachabrohm.de/?p=1638</guid>
		<description><![CDATA[Erste Sitzung: Ein Zebra, eine Nonne und ein Legom&#228;nnchen finden sich auf einer einsamen Insel wieder. Schreiben Sie eine Kurzgeschichte dar&#252;ber, dass die drei den gleichen Vater haben. Vermeiden Sie das Wort Vater. Zweite Sitzung: Suchen Sie sich eine Figur aus einer Erz&#228;hlung von Thomas Mann aus. Schreiben Sie einen kurzen Text, in dem Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><strong>Erste Sitzung</strong>: Ein Zebra, eine Nonne und ein Legom&#228;nnchen finden sich auf einer einsamen Insel wieder. Schreiben Sie eine Kurzgeschichte dar&#252;ber, dass die drei den gleichen Vater haben. Vermeiden Sie das Wort <strong>Vater</strong>.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Zweite Sitzung</strong>: Suchen Sie sich eine Figur aus einer Erz&#228;hlung von Thomas Mann aus. Schreiben Sie einen kurzen Text, in dem Sie und die Figur eine Liebesaff&#228;re haben, ohne dass es erotisch wird und Sie sich jemals sehen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Dritte Sitzung</strong>: Skizzieren Sie eine kurze Situation, die mit dem Satz: „Verena wusch ihr Haar ohne Schuldgef&#252;hle, denn das Eichh&#246;rnchen w&#252;rde ihr nie wieder die Schublade auf den Wagen legen“ endet.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Vierte Sitzung</strong>: Verfassen Sie ein &#252;berzeugendes St&#252;ck Exilliteratur. F&#252;hren Sie nur Charaktere ein, die <strong>taubstumm </strong>sind. Hauptbestandteil dieses Textes soll eine <strong>triumphale Massenkundgebung</strong> sein.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>F&#252;nfte Sitzung</strong>: Schreiben Sie einen Dialog, der auf dem Schlager „<strong>Ein bisschen Frieden</strong>“ basiert. Verwenden Sie keine W&#246;rter, die Ekel hervorrufen k&#246;nnten. Vermeiden Sie die W&#246;rter <strong>Frieden </strong>und <strong>Einsicht</strong>. Vermeiden Sie W&#246;rter.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Sechste Sitzung</strong>: Schreiben Sie einen Text, in dem Franz Kafka sich einen Porno anschaut. Schreiben Sie den Text aus Sicht des Kameramanns. N&#228;hern Sie sich der Erz&#228;hlung „Die Verwandlung“ an, ohne dass es zu platt wird. Verlieren Sie nicht aus den Augen, dass es sich um einen <strong>Porno </strong>handelt.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Siebte Sitzung</strong>: Schreiben Sie ein Gedicht mit dem Titel „Wenn Kinder nicht mehr lachen“. Versma&#223;: <strong>Tetrameter</strong>.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Achte Sitzung</strong>: Verfassen Sie einen witzigen Einkaufszettel. Arbeiten Sie die folgenden Artikel mit ein: Butter, Eier, Kochschinken, drei Flaschen Apfelsaft, Nagellack, Haarteil (blond), Schmusekissen, Hund. Bringen Sie alles zur n&#228;chsten Sitzung mit.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Neunte Sitzung</strong>: Versetzen Sie sich in die Lage Gottes. Urteilen Sie gerecht &#252;ber die Menschheit. Benutzen Sie allerdings nur Begriffe aus dem <strong>Bergbau</strong>.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Zehnte Sitzung</strong>: Verfassen Sie eine Ballade mit dem Titel „Der Mann, der kein Wasser brauchte“ und verlieren Sie dabei nicht aus den Augen, dass er einer L&#252;ge auferlegen war.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Elfte Sitzung</strong>: Beschreiben Sie einen Tag in ihrem Leben. Vermeiden Sie es, den Leser zu langweilen. <strong>Vermeiden Sie es wirklich</strong>.</li>
</ul>
<p>Die Leser und Leserinnen meines Blogs d&#252;rfen nat&#252;rlich gerne einige der Punkte bearbeiten und mir ihre Texte schicken. Ich werde dann bei Gelegenheit bewerten, ob sich eine weitere Laufbahn als Autor oder Autorin lohnt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sachabrohm.de/2010/08/30/hausaufgaben-fuer-die-teilnehmer-meines-seminars-fuer-kreatives-schreiben-an-der-vhs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Meine Notizb&#252;cher</title>
		<link>http://sachabrohm.de/2010/08/27/meine-notizbuecher/</link>
		<comments>http://sachabrohm.de/2010/08/27/meine-notizbuecher/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 13:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sacha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben/Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Superpersönlich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sachabrohm.de/?p=1625</guid>
		<description><![CDATA[Die Menschen fragen mich oft, wo ich Ideen f&#252;r Texte herbekomme. Dann sage ich stets: aus meinem Kopf. Wenn wir dann alle ein paar Sekunden herzlich ekelhaft geschmunzelt haben, erkl&#228;re ich, dass ich mir viele Notizen machen. Die m&#252;ssen gar nicht mal immer f&#252;r sich lustig sein. Sie m&#252;ssen nur aus irgendeinem Grund mein Interesse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Menschen fragen mich oft, wo ich Ideen f&#252;r Texte herbekomme. Dann sage ich stets: <strong>aus meinem Kopf.</strong> Wenn wir dann alle ein paar Sekunden herzlich ekelhaft geschmunzelt haben, erkl&#228;re ich, dass ich mir viele Notizen machen. Die m&#252;ssen gar nicht mal immer f&#252;r sich lustig sein. Sie m&#252;ssen nur aus irgendeinem Grund mein Interesse erweckt haben. Irgendwelche W&#246;rter, S&#228;tze, Namen, Zeitungsartikel, alles kann interessant f&#252;r mich sein. Ich schreibe diese Fragmente dann in eines meiner Notizb&#252;cher und da liegen die interessanten W&#246;rter, S&#228;tze und Namen erstmal herum. Hin und wieder &#252;berkommt es mich dann, und ich lese in einem der Notizb&#252;cher. Dann f&#228;llt mir auf, dass eine Idee aus Notizbuch 5 zu einer Idee aus Notizbuch 18 passt. Dann suche ich die Stellen heraus und verbinde sie und wupps, habe ich einen neuen Text. So mache ich das. Ich notiere recht viel. Und ich mag meine Notizb&#252;cher. Ich pflege sie. Nicht zu viel, aber schon so, dass ich sie nicht unter die Dusche halte.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://sachabrohm.de/wp-content/uploads/2010/08/Notizb&#252;cher-von-hinten.jpg" rel="lightbox[1625]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1626" title="Notizb&#252;cher von hinten" src="http://sachabrohm.de/wp-content/uploads/2010/08/Notizb&#252;cher-von-hinten.jpg" alt="" width="800" height="325" /></a><strong>So sehen sie von hinten aus. Es sind mittlerweile 21 Notizb&#252;cher. Seit 2002. Da hat das Zirkeltraining und meine Band Punk Soul Loving Bill angefangen. Deshalb sind in den Notizb&#252;chern auch fast alle Texte von PSLB und alle Ideen zu den Leseb&#252;hnentexten drin.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://sachabrohm.de/wp-content/uploads/2010/08/notizb&#252;cher-von-vorne.jpg" rel="lightbox[1625]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1627" title="notizb&#252;cher von vorne" src="http://sachabrohm.de/wp-content/uploads/2010/08/notizb&#252;cher-von-vorne.jpg" alt="" width="800" height="254" /></a><strong>Von vorne sehen sie ein bisschen benutzter aus. Ich stopfe da immer sehr viel rein. Bilder, Zeitungsausschnitte etc. Das Bild ist mir etwas schr&#228;g geraten, stelle ich gerade fest. </strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://sachabrohm.de/wp-content/uploads/2010/08/notizb&#252;cher-von-oben.jpg" rel="lightbox[1625]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1628" title="notizb&#252;cher von oben" src="http://sachabrohm.de/wp-content/uploads/2010/08/notizb&#252;cher-von-oben.jpg" alt="" width="800" height="237" /></a><strong>Ich komme mir vor, als w&#252;rde ich was bei eBay verkaufen. Ich wollte nur noch mal aus einem anderen Winkel zeigen, wie benutzt sie aussehen. Das gef&#228;llt mir au&#223;erordentlich gut.</strong></p>
<p>Jedenfalls sammle ich so meine Ideen. Heute habe ich mit Notizbuch 22 angefangen. Deshalb vielleicht auch dieser Artikel. Hat sonst noch jemand Notizb&#252;cher oder Kladden? Mich interessiert so etwas sehr.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sachabrohm.de/2010/08/27/meine-notizbuecher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hallo, wir sind das gl&#252;ckliche P&#228;rchen in dem Bilderrahmen, den Sie gerade gekauft haben.</title>
		<link>http://sachabrohm.de/2010/08/27/hallo-wir-sind-das-glueckliche-paerchen-in-dem-bilderrahmen-den-sie-gerade-gekauft-haben/</link>
		<comments>http://sachabrohm.de/2010/08/27/hallo-wir-sind-das-glueckliche-paerchen-in-dem-bilderrahmen-den-sie-gerade-gekauft-haben/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 10:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sacha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quickelquackel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sachabrohm.de/?p=1622</guid>
		<description><![CDATA[Sch&#246;n, dass Sie sich f&#252;r unseren Rahmen entschieden haben. Sie werden sicherlich einen guten Grund daf&#252;r gehabt haben, sich einen Bilderrahmen zu kaufen. Wahrscheinlich, weil Sie ein Bild haben, das Sie besonders sch&#246;n umrahmt, irgendwo hinstellen m&#246;chten. Aber haben Sie schon einmal dar&#252;ber nachgedacht, ob es nicht viel sch&#246;ner w&#228;re, wenn Sie uns in dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sch&#246;n, dass Sie sich f&#252;r unseren Rahmen entschieden haben. Sie werden sicherlich einen guten Grund daf&#252;r gehabt haben, sich einen Bilderrahmen zu kaufen. Wahrscheinlich, weil Sie ein Bild haben, das Sie besonders sch&#246;n umrahmt, irgendwo hinstellen m&#246;chten. Aber haben Sie schon einmal dar&#252;ber nachgedacht, ob es nicht viel sch&#246;ner w&#228;re, wenn Sie uns in dem Rahmen lie&#223;en und sich an uns erfreuten? Das mag ein sehr sch&#246;nes Bild sein, das Sie in den Rahmen packen m&#246;chten, aber seien Sie doch mal ehrlich: ist es sehr viel sch&#246;ner als unser Anblick?</p>
<p>Wir m&#246;chten Sie da nicht auf dem falschen Fu&#223; erwischen, Sie sind sicherlich ein Prachttyp, aber schauen Sie sich doch mal an, wie fr&#246;hlich wir sind. Na, sehen Sie es? Wir sind so fr&#246;hlich, weil wir in unserem Ferienhaus auf einer Insel in der S&#252;dsee sind. Sie erkennen bestimmt den tollen Strand, der hinter uns liegt. Na, erkennen Sie ihn? Wir k&#246;nnen uns dieses Ferienhaus leisten, weil wir unglaublich gut bezahlte Jobs haben. Manchmal fragen wir uns schon, wohin mit dem ganzen Geld. Das kennen Sie sicherlich auch, oder? Dass man so viel Geld hat, dass es selbst, wenn man die H&#228;lfte spendet &#8211; was wir seit vielen Jahren machen &#8211; dass selbst nach gro&#223;z&#252;gigen Spenden immer noch so viel Geld im Portemonnaie ist, dass man sich eigentlich sch&#228;men m&#252;sste. Das Gef&#252;hl, sich sch&#228;men zu m&#252;ssen, das kennen Sie bestimmt.</p>
<p>Wir sind aber auch besonders gl&#252;cklich, weil wir unglaublich gut zueinander passen. Wir sind ein fast unerh&#246;rt perfektes Paar. Sehen Sie, wie sehr wir l&#228;cheln? Das ist eines der Zeichen daf&#252;r, dass wir ein tolles Paar sind. Weitere Kennzeichen sind: wir umarmen uns, die Sonne scheint, wir sind wahnsinnig attraktiv und haben gute Gene, was man an unserer Attraktivit&#228;t erkennt.</p>
<p>Sie fragen sich sicher, ob wir Kinder haben, oder? Nat&#252;rlich haben wir Kinder, denn Kinder sind das Wichtigste auf der Welt. Wer keine Kinder hat, darf sich wohl nur in Anf&#252;hrungszeichen gl&#252;cklich nennen. Unsere Kinder befinden sich gerade in der Obhut ihres Kinderm&#228;dchens. Zusammen lernen sie Chinesisch, Portugiesisch und globale Probleme analysieren, denn heute ist Dienstag. Sie sprechen sicherlich auch mehrere Fremdsprachen, oder? Bestimmt. Unsere f&#252;nf Kinder sind unser ein und alles. Einige von ihnen haben Sie sicher w&#228;hrend ihrer Suche nach Bilderrahmen gesehen. Ja, richtig, unsere Kinder haben mittlerweile ihre eigenen Bilderrahmen und sind sehr erfolgreich. Was meinen Sie, wie oft die &#252;ber den Ladentisch gehen. So oft, dass sie ihr eigenes Kinderm&#228;dchen bezahlen k&#246;nnen.</p>
<p>Wir m&#246;chten jetzt auch gar nicht weiter aufz&#228;hlen, weshalb Sie uns in unserem Rahmen lassen sollten. Sie werden bestimmt die richtige Entscheidung treffen. Wir m&#252;ssen jetzt auch auf unser Boot. Die Delphine warten darauf, dass wir ihnen die menschliche Sprache beibringen. Das machen wir aber nur so zum Spa&#223;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sachabrohm.de/2010/08/27/hallo-wir-sind-das-glueckliche-paerchen-in-dem-bilderrahmen-den-sie-gerade-gekauft-haben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Skizzen aus dem Iran</title>
		<link>http://sachabrohm.de/2010/08/26/skizzen-aus-dem-iran/</link>
		<comments>http://sachabrohm.de/2010/08/26/skizzen-aus-dem-iran/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 08:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sacha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quickelquackel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sachabrohm.de/?p=1618</guid>
		<description><![CDATA[Im Jahr 2009 war ich f&#252;r einige Monate im Iran, um f&#252;r das Magazin Mare &#252;ber Menschen zu berichten, die im Iran leben. Auf meiner Reise durch das gro&#223;e Land habe ich viele Menschen getroffen, die im Iran leben. Tag 35 „Bei der ganzen Debatte um das iranische Atomprogramm, bleibt v&#246;llig au&#223;en vor, dass dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2009 war ich f&#252;r einige Monate im Iran, um f&#252;r das Magazin Mare &#252;ber Menschen zu berichten, die im Iran leben. Auf meiner Reise durch das gro&#223;e Land habe ich viele Menschen getroffen, die im Iran leben.</p>
<p><strong>Tag 35</strong></p>
<p>„Bei der ganzen Debatte um das iranische Atomprogramm, bleibt v&#246;llig au&#223;en vor, dass dieses Land unglaublich reich an Sand ist.“ Peter Bosworth, Tourismusexperte und seit seiner Geburt Iraner, hockt sich vor unser Team und streicht mit seiner Hand den vor ihm liegenden Sand glatt. „Es gibt bis zu <strong>300 </strong>verschiedene Begriffe f&#252;r Sand. An manchen Tagen sogar bis zu <strong>400</strong>.“ Der 30j&#228;hrige Bosworth gibt sich alle M&#252;he, uns von der heilenden Wirkung besonderer Sandsorten zu &#252;berzeugen, doch er merkt auch, dass wir uns mit ihm treffen wollten, weil er als derjenige Tourismusexperte gilt, der wei&#223;, wo sich geheime iranische Atomlabore befinden.</p>
<p>Auf unsere Nachfragen reagiert er mal gelassen, dann wieder angegriffen. Es sei sein Land, beteuert er, er wolle niemanden verraten, doch wenn er all den Sand sieht, oder wie Bosworth es betont: den „<strong>Sáhahnd</strong>“, dann ist er in einer Zwickm&#252;hle gefangen. Schlie&#223;lich sei Sand das sein Leben bestimmende Thema. So war er einer der ersten, die 2003 darauf aufmerksam machten, dass bestimmte Sandsorten f&#252;r immer von der Oberfl&#228;che der Welt verschwinden k&#246;nnten, wenn der Mensch nicht eingreifen w&#252;rde. „<strong>Die Tiere haben eine Lobby, die Pflanzen, ja sogar das Eis hat eine Lobby, doch wer k&#252;mmert sich um den Sandbestand der Welt?</strong>“</p>
<p>Peter Bosworth wischt sich ein paar Tr&#228;nen aus den Augen. Wir ahnen, dass er uns keine geheimen Atomlabore zeigen wird. Trotzdem versuchen wir, seine Standpunkte zu verstehen. „Wissen Sie, es gibt hier Landstriche, da finden Sie an einer Stelle leicht r&#246;tlichen Sand und dann gehen Sie nur ein paar Schritte weiter und dort ist der Sand dann eher ockerfarben oder gar sandfarben. K&#246;nnen Sie mir in die Augen schauen und sagen, dass Ihnen das nicht imponiert? K&#246;nnen Sie das?“</p>
<p>Wir packen unsere Sachen. Von Peter Bosworth werden wir keine Details erfahren. Er lebt in einer Welt, in der Sand mehr z&#228;hlt als Politik. Doch am Ende unseres Treffens haben wir das Gef&#252;hl, dass er uns doch noch etwas mitteilen m&#246;chte. „Wissen Sie, wenn Sie ein bisschen geradeaus fahren und dann rechts abbiegen, und dann nochmal 400 Kilometer geradeaus fahren, dann kommen Sie irgendwo an. Dort gibt es wundersch&#246;nen Sand. Die Menschen die dort leben nennen ihn „Zeug, von dem die G&#246;tter zuviel hatten“. Ich denke, das wird Ihnen weiterhelfen.“ Als wir an der von Bosworth beschriebenen Stelle ankommen, finden wir Sand und uns wird klar: Peter Bosworth hat uns keinen versteckten Hinweis gegeben.</p>
<p><em>Dieser Text ist eine &#252;berarbeitete Version der Version, die in anderer Version Anfang des Jahres auf Hartcover.de zu lesen war. Ich glaube, dass viele ihn dort nicht gelesen haben, deshalb poste ich ihn noch einmal hier.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sachabrohm.de/2010/08/26/skizzen-aus-dem-iran/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ganz klare Anzeichen daf&#252;r, dass es besser gewesen w&#228;re, den Anhalter nicht mitzunehmen:</title>
		<link>http://sachabrohm.de/2010/08/25/ganz-klare-anzeichen-dafuer-dass-es-besser-gewesen-waere-den-anhalter-nicht-mitzunehmen/</link>
		<comments>http://sachabrohm.de/2010/08/25/ganz-klare-anzeichen-dafuer-dass-es-besser-gewesen-waere-den-anhalter-nicht-mitzunehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 09:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sacha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quickelquackel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sachabrohm.de/?p=1614</guid>
		<description><![CDATA[Er bietet an, das Steuer zu &#252;bernehmen, weil er den Fahrstil auch nach einem Kilometer immer noch &#8220;echt schlimm&#8221; findet. Er schiebt ohne zu fragen eine CD in den CD-Player und greift beherzt nach der Hand des Fahrers, der etwas leiser drehen will. Dann singt er, mit seiner Meinung nach: viel Soul in der Stimme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Er bietet an, das Steuer zu &#252;bernehmen, weil er den Fahrstil auch nach einem Kilometer immer noch &#8220;echt schlimm&#8221; findet.</li>
</ul>
<ul>
<li>Er schiebt ohne zu fragen eine CD in den CD-Player und greift beherzt nach der Hand des Fahrers, der etwas leiser drehen will. Dann singt er, mit seiner Meinung nach: viel Soul in der Stimme die Songs von Jule Neigel mit.</li>
</ul>
<ul>
<li>Er bietet einem Snacks an, die Insekten &#228;hneln, und referiert dar&#252;ber, wie unh&#246;flich es in „seiner Kultur“ sei, etwas Angebotenes abzulehnen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Er z&#228;hlt im Kopf die gefahrenen Kilometer mit und gibt bei jedem vollen Kilometer bekannt, welchen Kilometer er gez&#228;hlt hat. Bei Primzahlen klatscht er in die H&#228;nde und lacht wild.</li>
</ul>
<ul>
<li>Er erkl&#228;rt, dass er in 15 Jahren im Gef&#228;ngnis gelernt h&#228;tte, wie man aus einem Blatt Papier, wenn man es richtig knickt, eine funktionst&#252;chtige Klinge machen kann und demonstriert es.</li>
</ul>
<ul>
<li>Er will sich mal den Motor ansehen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Er beginnt, sich die Fu&#223;n&#228;gel zu schneiden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Er bet&#228;tigt unangek&#252;ndigt die Hupe, wenn ihm etwas nicht gef&#228;llt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Er fragt, ob man in ein nahegelegenes Waldst&#252;ck fahren k&#246;nne, um dort etwas auszugraben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Er will im Kofferraum mitgenommen werden, weil er sich verfolgt f&#252;hlt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Er twittert detailliert, wie &#8220;schr&#228;g der Typ aussieht, der ihn mitgenommen hat&#8221;.</li>
</ul>
<ul>
<li>Er zitiert unentwegt aus Monty Python-Filmen und betont, wie witzig er diese findet und dass er &#228;hnlich witzig ist.</li>
</ul>
<ul>
<li>Er tr&#228;gt einen Mantel aus Menschenhaut.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sachabrohm.de/2010/08/25/ganz-klare-anzeichen-dafuer-dass-es-besser-gewesen-waere-den-anhalter-nicht-mitzunehmen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich wollte doch nur einen ganz normalen Grabstein. Einen ohne&#8230;</title>
		<link>http://sachabrohm.de/2010/08/24/ich-wollte-einen-ganz-normalen-grabstein-einen-ohne/</link>
		<comments>http://sachabrohm.de/2010/08/24/ich-wollte-einen-ganz-normalen-grabstein-einen-ohne/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 09:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sacha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quickelquackel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sachabrohm.de/?p=1610</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;Facebook-&#8221;Gef&#228;llt mir&#8221;-Button. &#8230;Flattr-Button. Der Stein ist schon bezahlt. &#8230;weiterf&#252;hrende „Kunden, die diesen Grabstein angesehen haben, haben auch angesehen…“-Empfehlungen. &#8230;Twitter-Hashtags wie: #Loser, #tot, #klopfklopf. &#8230;Kommentarfunktion. &#8230;Farmville-Statusmeldungen wie: “Sacha is giving away shovels in Farmville” oder “Sacha just found some uncommon brown eggs and wants to say thank you.” &#8230;Aufforderungen wie: “Sacha, probiere den Freundefinder aus.“ &#8230;„Follow [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>&#8230;Facebook-&#8221;Gef&#228;llt mir&#8221;-Button.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;Flattr-Button. Der Stein ist schon bezahlt.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;weiterf&#252;hrende „Kunden, die diesen Grabstein angesehen haben, haben auch angesehen…“-Empfehlungen.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;Twitter-Hashtags wie: #Loser, #tot, #klopfklopf.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;Kommentarfunktion.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;Farmville-Statusmeldungen wie: “Sacha is giving away shovels in Farmville” oder “Sacha just found some uncommon brown eggs and wants to say thank you.”</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;Aufforderungen wie: “Sacha, probiere den Freundefinder aus.“</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;„Follow me“-Twitterbutton.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;Studi VZ-Gruppenstatus: „Du bist Mitglied“.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;die t&#228;gliche &#220;bersicht &#252;ber Besucher, wiederkehrende Besucher, tats&#228;chliche Besucher, vorbeigegangene Besucher,&#8230;</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;Internetpseudonym.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;Angaben &#252;ber belegten und noch freien Platz.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;„Rate-my-body“-Funktion.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;Markierung bei Google Maps.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;Wiki-Funktion f&#252;r die Grabinschrift.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;Link zum Steinmetz.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8230;die M&#246;glichkeit, ihn zusammenzuklappen.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sachabrohm.de/2010/08/24/ich-wollte-einen-ganz-normalen-grabstein-einen-ohne/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine l&#228;ngst verloren geglaubte Kinderweisheit</title>
		<link>http://sachabrohm.de/2010/08/23/eine-laengst-verloren-geglaubte-kinderweisheit/</link>
		<comments>http://sachabrohm.de/2010/08/23/eine-laengst-verloren-geglaubte-kinderweisheit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 10:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sacha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quickelquackel]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben/Lesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sachabrohm.de/?p=1606</guid>
		<description><![CDATA[Cornelia ist 8 und w&#252;nscht sich nichts sehnlicher als ein Pony. Sie hat sich im Tiergesch&#228;ft auch schon eins angesehen und gefragt, ob sie es mitnehmen d&#252;rfe, aber der Verk&#228;ufer hat nur gelacht und sie schimpfend rausgeschubst. Da ist Cornelia sehr traurig und weint sich bei ihren Eltern aus, aber auch die lachen, denn schlie&#223;lich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cornelia ist 8 und w&#252;nscht sich nichts sehnlicher als ein Pony. Sie hat sich im Tiergesch&#228;ft auch schon eins angesehen und gefragt, ob sie es mitnehmen d&#252;rfe, aber der Verk&#228;ufer hat nur gelacht und sie schimpfend rausgeschubst. Da ist Cornelia sehr traurig und weint sich bei ihren Eltern aus, aber auch die lachen, denn schlie&#223;lich h&#228;tte ein Pony gar keinen Platz in ihrer 1-Zimmerwohnung. Cornelia weint weiter und rennt in ihre Ecke des Zimmers.</p>
<p>Die Eltern aber haben doch ein schlechtes Gewissen und wenn Cornelia schon kein Pony bekommen kann, dann wenigstens ein anderes Tier. Am n&#228;chsten Tag kommt der Vater aus der Stadt und hat einen kleinen Pappkarton in der Hand.</p>
<p>„Hier Conni, ein Geschenk, es ist kein Pony, aber so was &#228;hnliches.“</p>
<p>Cornelia rei&#223;t den Karton auf und heraus guckt ein kleiner Hase mit irre lustiger M&#252;mmelnase und schlappigen Schlappohren. Erst freut sich Cornelia, doch schon bald verliert sie die Lust am Hasen und bricht ihm alle Knochen, bis von ihm nur noch ein beliebig formbares Fellkn&#228;uel &#252;brig bleibt. Er fiept noch eine Weile, dann ist er tot. Gestorben an Br&#252;chen, inneren Blutungen und Hass. Cornelia aber hat einen Plan und weint theatralisch, als die Eltern sehen was mit M&#252;mmel passiert ist.</p>
<p>Wenn Cornelia so ungl&#252;cklich ist, mu&#223; etwas passieren. Und dann verkaufen die Eltern einige ihrer nicht so wichtigen Organe auf dem Schwarzmarkt und schenken Cornelia das Pony. Da ist sie so richtig gl&#252;cklich und reitet mit dem Pony durch das kleine Zimmer. Bald aber merken alle, dass das Pony zu gro&#223; ist und eines nachts legt es sich auf Cornelia. Morgens finden die Eltern das tote M&#228;dchen. Es erinnert sie an das Kaninchen, und weil Cornelia es so sehr mochte, bestatten sie sie an der gleichen Stelle im stinkenden T&#252;mpel am Rande des Industriegebiets.</p>
<p><em>Mit den Kinderweisheiten bestritt ich seinerzeit den Zugabenteil beim Zirkeltraining. Bei der Lesung am letzten Montag habe ich es nicht gemacht. Warum nur?</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sachabrohm.de/2010/08/23/eine-laengst-verloren-geglaubte-kinderweisheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gesucht wird ein neues deutsches Sprichwort (Christoph Waltz meint, es kann auch gerne ein &#246;sterreichisches sein)</title>
		<link>http://sachabrohm.de/2010/08/21/gesucht-wird-ein-neues-deutsches-sprichwort-christoph-meint-es-kann-auch-gerne-ein-oesterreichisches-sein/</link>
		<comments>http://sachabrohm.de/2010/08/21/gesucht-wird-ein-neues-deutsches-sprichwort-christoph-meint-es-kann-auch-gerne-ein-oesterreichisches-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 16:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sacha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quickelquackel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sachabrohm.de/?p=1599</guid>
		<description><![CDATA[Die schwarze Figur ist der Tod. Der ist eine Gemeinschaftsarbeit von Sacha Brohm und Christine Gensheimer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://sachabrohm.de/wp-content/uploads/2010/08/Ein-deutsches-Sprichwort.jpg" rel="lightbox[1599]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1600" title="Ein deutsches Sprichwort" src="http://sachabrohm.de/wp-content/uploads/2010/08/Ein-deutsches-Sprichwort.jpg" alt="" width="800" height="534" /></a><strong>Die schwarze Figur ist der Tod. Der ist eine Gemeinschaftsarbeit von Sacha Brohm und Christine Gensheimer.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sachabrohm.de/2010/08/21/gesucht-wird-ein-neues-deutsches-sprichwort-christoph-meint-es-kann-auch-gerne-ein-oesterreichisches-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
