Lesewoche in 400
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Das war nicht ich, das waren die Hormone (mit einem Text von mir)

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The Punchliner 7 (mit einem Text von mir)

punchliner 7

The Punchliner 6 (mit zwei Texten von mir)

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ZT-Buch

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Tentakel 2/2010

Tentakel 2/2010

Die Woche

Endlich bin ich wieder online. Und ich kann wieder telefonieren. Es handelte sich um eine “Verschaltung”. Das hat jedenfalls der äußerst nette Techniker mit russischem Akzent gesagt, als er am Freitag an allen möglichen Kabeln herumgezogen hat. Er hat alles in die Wege geleitet und der Telekom berichtet, dass sie was machen muss. Was sie auch getan hat. Um 18 Uhr kam der erlösende Anruf über mein Festnetztelefon, das eine Woche nicht funktioniert hat. Als es geklingelt hat, bin ich ganz normal dran gegangen, ohne dran zu denken, dass das ja bedeutet, dass es wieder funktioniert. Erst als der Telekom-Mann sich vorstellt wird mir klar, dass es wieder heile ist. Das war ein bisschen witzig.

Ich will nicht sagen, dass die Woche ohne Netz die Hölle war. Das war sie tatsächlich nicht. Man kann auch überleben, wenn man nicht im Zehnminutentakt nach Mails guckt. Das geht. Aber online zu sein ist schon schön. Was immer man vom Internet halten möchte. Es ist wie ein Möbelstück, das herumsteht und zu irgendetwas nutzt. Wenn es aber weg ist, wird einem plötzlich klar, wie hübsch es ist und wie doof es ist, dass es weg ist.

Ich hoffe, dass sich niemals wieder jemand verschaltet.

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