Das graue Haar
Ja, meine lieben Freunde und Freundinnen, was macht man mit dem grauen Haar? Das bekomme ich schon seit Jahren, es hat sich eigentlich schon lange auf meinem Kopf etabliert, doch manchmal frage ich mich, ob man, also ich, nicht doch mal mit Farbe drübergehen sollte? Einfach nur mal, um es auszuprobieren. Wer mich kennt, weiß, dass ich vollkommen uneitel bin. Das wird auch auf meinem Grabstein stehen: “Hier liegt ein vollkommen uneitler Mann – Zitat Sacha Brohm”. Und ich würde es ja öffentlich machen, also nicht verhuscht, alleine zu Haus. Womit ich nicht sagen will, dass ich Menschen, die das alleine und vehuscht zu Hause betreiben die schlechteren Menschen seien. Es würde ja sowieso jeder und jede merken, wenn ich plötzlich ohne den grauen Teint im Haar auftauchte. Ist ja nicht so, dass graues Haar plötzlich wegginge, so über Nacht.
Der Bart ist noch nicht vom Grau befallen. Hier und da schon aber noch nicht so penetrant wie an den Kopfhaarseiten. Ich weiß noch nicht genau, wie ich reagieren werde, wenn der Bart grau wird. Weißer Vollbart mit 35? Da muss man nicht mal eitel sein, um das nicht so prall zu finden.
Ach, ich lass die paar grauen Haare aufm Kopp. Das sieht ja auch ein bisschen so aus wie bei George Clooney und auf DEN können sich ja alle einigen. Der färbt sein Haar auch nicht.




