Ok, diese ganze Schneesache…
…hängt mir tierisch zum Hals heraus. Ich bin kein Schneetyp. Ich bin Herbsttyp. Außerdem habe ich gerade einen schlimmen Fuß. Das bedeutet, dass mein ohnehin aufsehenerregendes Herumstaksen im Schnee noch mal durch den schlimmen Fuß grotesk karikiert wird. Gut, dass es keine “schlimme-Fuß-Lobby” gibt, sonst lauerten mir sicherlich mit Äxten bewaffnete Leute mit “schlimmen Fuß” auf, die sich und ihre “Krankheit” durch mein groteskes Herumstaksen verunglimpft sähen.
Schnee ist unerträglich weiß. Und wenn er nicht unerträglich weiß ist, dann ist er matschig und grau. Beides sind nicht auszuhaltende Zustände. Hinzu kommt, dass die Autos auf den Straßen ins Schlittern kommen können und gegen alte Omas bumsen. Wollen wir das? Niemand kann das wollen mögen. Und wer das doch mögen will, der/die sollte sich schämen bis Blut aus den Ohren kommt.
Und am Wochenende soll es noch mehr schneien. Ich weiß, für aufgedrehte Kleinfamilien ist das die tollste Zeit im Jahr. Aber “quäkende Kinder im Schnee” (btw so heißt mein neues Album mit satirisch gemeinten Kinderliedern) “quäkende Kinder im Schnee” also sind so “out of decade”, dass es schon weh tut.
Schnee, das sind die Schuppen des Teufels. Weil Schnee nur Böses mit sich bringt. Sonst hätte ich geschrieben, es seien die Schuppen Gottes. Aber außer den quäkenden Kindern im Schnee, was für einige Menschen was Gutes bedeutet, bringt Schnee nur Unheil über die Welt. Glitzernd weißes Unheil verpackt in klirrende Kälte voller Kribbelschauer.
Liebe Menschen, ich wünsche euch noch viel Spaß mit dem Schnee. Und wenn ihr mich irgendwo herumstaksen und humpeln seht, dann klopft mir aggressiv auf die Schultern, damit ich hinfalle. Das hätte ich nämlich verdient nach dieser absolut überflüssigen “Hasspredigt auf den Schnee” (einer der Songs auf meinem neuen Album “Quäkende Kinder im Schnee” – mit Absurdo Milan an der elektrisch manipulierten Oboe).









Haha. Epic.
Ich verbeuge mich vor dir, so virtuell.
Ich dachte immer, dass Konsulat wär der “Schuppen des Teufels”…
Ich werde das Album sofort kaufen. Zweimal.
Rowsdower.
[...] sonderlich gerne. Kürzlich bezeichnete er ihn sogar als die “Schuppen des Teufels” (siehe Link hier). Von den Schuppen ist der linguistische Schritt nicht weit zur Verkleinerungsform [...]