Brohm woanders

Radio Bielefeld am 18. April Brohm bricht Lanzen: Frühjahrsputz. Ultimo 9/13 Texte über den Symbolismus in der Kunsthalle Bielefeld, Papstwahlen und Rezensionen.

ANDERSWO-ARCHIV

Sacha Brohms zweites Buch (November 2012)

cover terror

Sacha Brohms erstes Buch

Mein erstes Buch

Lesung in eurer Stadt

Hallo liebe zufällige Besucher bzw. Hallo liebe bewusste Besucher,

ich suche noch viele schöne Lesetermine für meine Terror-Tour, die ab November beginnt und bis von mir aus gerne 2014 gehen kann. Ihr wisst eine Location in eurer Stadt, wo es auch mal Lesungen gibt? Dann kontaktiert mich. Ich lese gerne für euch und möchte viele begeisterte neue Fans gewinnen. Also, nicht scheu sein, sondern eine Mail schicken.

 

Wolfgang Müller in Bielefeld

Autogramm von Wolfgang Müller

Heute hat Wolfgang Müller im Nr.z.P. aus seinem Buch über Berlin vorgelesen. Ein paar Filme hat er auch gezeigt. Darauf habe ich mich schon sehr lange gefreut, in der aktuellen Ultimo habe ich gar einen Text zum Buch geschrieben. Am Ende habe ich mich sogar getraut, mir eine Unterschrift von Herrn Müller zu holen. Ich möchte damit nur zeigen, dass in meinem Kosmos neben mir auch andere Autoren vorkommen.

Memories

Letztens hat mir jemand gesagt, dass er oder sie – an das Geschlecht kann ich mich nicht mehr genau erinnern – sich an einen Text von mir erinnert, in dem es um eine Touristenführung durch das Schloss Neuschwanstein geht. Das stimmt, diesen Text habe ich genau einmal vorgelesen. Das muss ungefähr zehn Jahre her sein, als wir noch mit dem Zirkeltraining in der Hammer Mühle gelesen haben.

Jemand anderes erinnerte sich an einen Text, in dem es um einen Kobold ging, der etwas mit einer Spinne zu tun hatte, der ich den Namen “Spinni” gegeben hatte. Auch ein Text aus Zirkeltraining-Tagen.

Woran sich die Leute so erinnern. Klar, die Pippi, ja die Pippi, an die erinnern sich alle gerne, dabei ist die auch schon ein paar Jahre alt. Jetzt würde mich schon interessieren, welcher Text euch in Erinnerung geblieben ist, oder: welches euer erster Text von mir war.

Nichtlustig – Die erste Folge

Wenn ihr diesem Link folgt, habt ihr die Möglichkeit, euch die allererste Folge der geplanten Nichtlustig-Trickfilmserie anzuschauen. Sie dauert zwanzig Minuten und zeigt, wo die Reise hingehen wird, wenn es weitere Folgen geben sollte. Ich spreche Professor Pickett, das hört ihr sicher gleich heraus, denn der andere Professor wird von jemand anderem gesprochen, den ihr wahrscheinlich auch gleich erkennt. Ich finde, für eine allererste Folge ist das schon richtig gut geworden, und ich freue mich auf weitere Folgen.

Brohm im Bibeldorf

Brohm im Bibeldorf. Die Ziege.
Für die aktuelle Ausgabe der Ultimo habe ich das Bibeldorf in Rietberg besucht bzw. ich wäre da auf alle Fälle mal hingefahren, weil es zwei Dinge vereint, für die ich ein kleines Faible habe: Bibel und Dörfer. In der Ultimo könnt ihr lesen, was das Bibeldorf genau ist. Am 26. Oktober werde ich im Lichtwerk (auf meiner einzigen Sololesung in Bielefeld dieses Jahr) einen Text über meinen Besuch im Bibeldorf schreiben, der vielleicht an der einen oder anderen Stelle vom Text in der Ultimo abweicht. Bis dahin erst einmal ein Bild von mir und einer aus Schrott gebastelten Ziege. Wer ein anderes Tier in der Skulptur erkennt, möge das anmerken, ich werde aber nicht von meiner Meinung abweichen, dass es sich um eine Ziege handelt.

Demnächst: Neue Poetry Slam-Formate

Der Zahnarzt-Slam: Die Slammer performen ihre Texte während einer komplizierten Wurzelkanalbehandlung. Leider sind Hilfsmittel wie Betäubung nicht erlaubt. Das Publikum entscheidet, welchen Slammer es am besten verstanden hat. Die Qualität der Texte ist dieses eine Mal nicht wichtig.

Der Unterwasser-Slam: Alle Slammer performen ihre Texte unter Wasser. Sie haben fünf Minuten Zeit, müssen diese fünf Minuten aber auch unter Wasser verbringen. Hilfsmittel wie Sauerstoffflaschen sind leider nicht erlaubt. Das Publikum entscheidet, welchen Slammer es am besten verstanden hat. Qualität der Texte ist dieses eine Mal überhaupt nicht wichtig.

Der Anti-Slam: Alle treffen sich zum Slammen, aber dann macht keiner mit. Hilfsmittel wie nicht-ausgepackte-Textzettel sind leider nicht erlaubt. Das Publikum entscheidet, mit wessen Verweigerungshaltung es am besten umgehen konnte. Gewinner ist, wer am wenigsten Applaus bekommt.

Der Publikums-Slam: Das Publikum performt seine ausgelassene Show vor acht Slammern. Die Slammer entscheiden, ob die Show gut war. Die Qualität des Publikums ist dieses Mal nicht so wichtig. Wichtig ist, dass man sich getraut hat, mitzumachen.

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Ich gebe fünf von zehn möglichen Punkten und bin eine Runde weiter.

Glück gehabt

Seit vier Jahren lese ich immer am letzten Samstag im Mai meine allerneuesten Texte im großen Saal des Lichtwerks vor. Das macht immer viel Spaß und ist auch immer ein bisschen aufregend, weil ein Großteil der Texte zum allerersten Mal vorgelesen werden und niemand weiß, ob diese Texte es schaffen, öfter vorgelesen zu werden.

Der Termin war bisher immer ein bisschen problematisch, denn Ende Mai ist das Wetter schon immer ganz gut, in Bielefeld ist an dem Wochenende meistens Leinewebermarkt, einmal hat diese Lena aus Hannover es sogar gewagt, ihren Grand Prix-Auftritt auf den letzten Samstag im Mai zu legen. Hat aber alles hingehauen. Es waren immer gut viele Leute da.

Dieses Jahr bin ich aber sehr froh, meinen Lichtwerk-Termin in den Oktober verlegt zu haben, denn am 25. Mai ist das Champions League-Finale. Da hätten sicher nur wenige Zuhörer den Weg ins Lichtwerk gefunden. Ich hoffe, dass am 26. Oktober (geplanter Termin für die Lichtwerk-Lesung) nichts Aufregendes in der Welt passiert und alle zu meiner Lesung kommen.

Nichtlustig-Trickfilmserie

Ich hatte es ja schon an anderer Stelle erwähnt (bitte selber nach suchen, bin zu schlapp, um zu verlinken), dass ich in der geplanten Nichtlustig-Trickfilmserie von Joscha Sauer mitmache. Zum einen habe ich an dem einen oder anderen Drehbuch mitgearbeitet und zum anderen spreche ich Professor Pickett.

Und nun ist es endlich soweit. Am Mittwoch schauen sich das Team, das bisher an der ersten Folge gearbeitet hat, und einige ausgesuchte Gäste die erste Folge in Köln an. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie die fertige Folge aussieht. Und natürlich bin ich auch gespannt, ob ich gut wegkomme bei der Sache, da es ja meine erste “professionelle” Stimme ist, die ich spreche.

Ich freue mich auch auf das kleine Vorprogramm, das vor der knapp 20-minütigen Folge geplant ist. Ich werde zwei meiner Texte vorlesen, der für die Musik der Serie verantwortliche Herr wird Musik machen und einer der Sprecher, ein sehr bekannter Puppenspieler, wird auch etwas darbieten. Ein schöner bunter Abend wird das. Und bald wird es die erste Folge auch im Netz zu bestaunen geben. Das werde ich hier natürlich verlinken, auch wenn ich zu schlapp sein werde.

Eine alte Indianerweisheit zum Teilen in sozialen Netzwerken

Indianerweisheit

Brohm in Bagda…, nein, in Bamberg.

Kinder, war das eine schöne Woche. Lasst Opa doch erst einmal hinsetzen, er erzählt euch ja gleich alles.
Also, der liebe, liebe Christian Ritter (dessen Gesamtwerk bei keinem von euch im Bücherregal fehlen sollte!), hatte mich zu sich nach Bamberg eingeladen, um bei seinen Lesebühnen in, natürlich: Bamberg und Würzburg zu lesen. Und weil es gerade in diese Woche fiel, hatte er mich gefragt, ob ich nicht auch beim Dead-or-Alive-Slam im E.T.A.-Hoffmann-Theater mitmachen möchte. Da ich einen Sekt getrunken hatte und mir ganz schwummerig war, habe ich zu allem Ja gesagt. Und das war auch gut so.

Meine Gastlesungen bei “Bube, Dame, Ritter” am Montag und Dienstag waren fantastisch. Niemand hat mich gekannt, aber der warme fränkische Applaus meinte es wohl mit mir. Und Bücher wollten die hübschen Damen und Herren auch haben. Toll.

Als ich mich dann daran erinnerte, dass ich zugesagt hatte, auf einem Slam zu lesen, wurde mir schon ein bisschen mulmig. ICH auf einem Slam? Wo kommen wir denn da hin? Na ja, machen wir’s kurz: auch dieser Slam war toll und ich bin sogar ins Finale gekommen, leider nicht ganz glatt, es gab ein Stechen, das durch Publikumsapplaus entschieden wurde. Aber Finale ist Finale. Gewonnen habe ich nicht, aber das ist ja auch nicht wichtig, habe ich mir sagen lassen.

Bamberg ist eine ganz famose Stadt. Ich bin tagsüber viel rumgelaufen und habe verträumt in die fließenden Gewässer geschaut, die an jeder Ecke aus den alten Hutzelhäusern sprudeln. Ganz toll.

Vielleicht ergibt sich ja mal wieder was in Franken, ich würde schon sagen, dass ich da ein Riesenpublikum habe. Mein Riesenpublikum würde das sicher auch sagen.

Sonja – Die zweite Ausgabe

Ich habe ja schon oft von Sonja erzählt, dem neuen Magazin, erdacht und größtenteils verwirklicht durch Elias Hauck vom bekannten Cartoongespann Hauck und Bauer. Im April ist endlich die neue Ausgabe erschienen (hier kann man sie, mit etwas Glück, noch bestellen – es gibt nur 2000 Exemplare). Ich bin auch mit einem Text vertreten, was schon mal toll ist, aber auch die anderen Autoren und Autorinnen sind toll. Toll! Lest doch mal rein!

Sonja - Ausgabe 2