Brohm woanders

Sacha Brohms zweites Buch (November 2012)

Sacha Brohms zweites Buch (November 2012)

Sacha Brohms erstes Buch

Sacha Brohms erstes Buch

Zeichen einer Band

Schwierige Alben

Smells like…

——- Über die Feiertage habe ich mich mit reichlich Magazinen und Zeitschriften eingedeckt, damit ich was zu lesen habe. Nichts ist schlimmer als Feiertage und man hat nichts zu lesen.

——- Unter diese Magazine hatte es auch mal wieder eine Ausgabe der Lodown geschafft. Ich schreibe “mal wieder”, weil ich die Lodown früher immer gekauft habe, irgendwann aber das Interesse verloren habe. Es ist nämlich, so ganz tief drinnen im Herzen, ein Magazin, in dem es um Skateboarding und Surfen und andere schicke Freizeitbeschäftigungen geht, mit all dem dazugehörigen Klumpatsch wie Mode.

——- Trotzdem fand ich dieses Magazin von Anfang an extrem interessant, allein deshalb, weil es ein super Längsformat hat. Die erste Ausgabe, die ich mir gekauft habe, so um 2003 herum, war noch etwas länglich, ab einer der folgenden Ausgaben hat man das Format dann ein bisschen zusammengestaucht.

——- Neben den Skateboard-Themen gab es aber immer auch tolle Artikel zu Kunst, Musik, Film und verrückten Alltagsthemen. Und das alles einfach wunderbar im Layout. Jede Seite gelungen. Ich schaue mir gerade die alten Ausgaben an und wundere mich, dass ich das so lange nicht getan habe: unglaubliche Farbkombinationen, fantastische Bilder, Grafiken, Collagen, eine wahnsinnige Vielfalt an Schriftarten, hach, es ist wie ein Besuch bei Willy Wonka (Gene Wilder).

——- Was die Lodown aber wirklich speziell macht, ist, dass sie einen Geruch hat! Keine Ahnung, wie sie das machen, aber es gibt einen ganz besonderen Lodown-Geruch, den ich ganz knopse finde. Super-knopse sogar! Einfach irgendwo aufschlagen und Nase rein. Ein fantastisches Erlebnis. Mir fällt auf die Schnelle kein anderes Magazin ein, das so etwas bietet. Kennt ihr eins?

Time takes a cigarette

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Es gibt was zu erledigen!

Die To-Do-Liste 2016

Wenn das Handy mal kaputt ist (Teil 1)

Philosophen-Hobby

Etwas für die Augen

——- Starten möchte ich das neue Jahr mit einem Tipp für Menschen, die sich gerne Bilder anschauen:

Meine ganz ganz ganz ganz liebe Freundin Viola hat auf ihrer Homepage Arbeiten der letzten Jahre versammelt. Für ihre Bilder erschafft sie Miniaturwelten, in die hinein sie dann Menschen setzt, die eigentlich aus anderen Kontexten stammen. Das ist ein herrliches Collagieren und Arrangieren. Eines ihrer Bilder hängt sogar in meinem Weißen Salon!

——- Schaut euch ruhig mal um!

2016

——- Nun auch endlich auf dieser Seite: das Jahr 2016! Ich hoffe, ihr seid alle sehr gut hereingerutscht und konntet zwischendurch auch mal anhalten, denn durch so ein Jahr ist man schnell durchgerutscht, da verpasst man die besten Sachen, wenn man nicht aufpasst.

——- Mein kleiner Vorsatz für das kommende Jahr: alle meine neuen Texte in eine gute Form bringen und mindestens EINMAL öffentlich in Bielefeld vorlesen. Ihr merkt, das mit der Schriftstellerkarriere besitzt gerade nicht die höchste Priorität.

Aber es gibt eine Menge neue Texte, im Grunde müsste es eine würdige Nachfolgeveranstaltung zu meinen “500 neuen Texten” geben: “1000 neue Texte” in einem rieeeeeeesigen Saal mit 5000 Plätzen, aber ich neige gerade eher dazu, die neuen Sachen in einem kleineren Rahmen vorzustellen, einer Kneipe, einem Café, einer kleinen Bühne. Mal gucken, ob sich da im laufenden Jahr was arrangieren lässt. Und wenn es denn einschlägt, lese ich halt drei Abende hintereinander.

——- Ich wünsche euch alles Gute im neuen Jahr und hoffe, den/die eine/n oder andere/n auf einer der Lesungen zu sehen.

La tristesse durera toujours

——- Nanana, ganz so düster soll es ja nicht werden, wie in der wunderbaren Überschrift angedeutet wird. Aber ein bisschen High-Culture-Quoting am letzten Abend des Jahres tut diesem tüddeligem Blog mal ganz gut.

——- Ich will auch gar nicht viel Rumquatschen, möchte vielmehr einfach nur allen hier Anwesenden einen guten Rutsch und ein gutes Jahr 2016 wünschen. Ich werde am Anfang des Jahres versuchen, hier wieder ein bisschen mehr zu machen. Diesem Versuch folgt dann eine längere Zeit der Ruhe, die gegen September/Oktober wiederum unterbrochen wird durch die Feststellung, dass hier gar nichts mehr passiert, was dazu führt, dass innerhalb zweier Tage achtunddreißig Artikel veröffentlicht werden. Also alles wie immer.

——- Bis bald!

Mein Bielefeld

——- Das Konzert von Paul Armfield fand im Kamp statt. Als das noch ein ganz normaler Veranstaltungsort für Konzerte, Lesungen etc. war, haben wir uns dort oft aufgehalten. Nun bin ich schon mehrere Jahre nicht mehr dagewesen. Ein seltsames Gefühl, denn im Kamp habe ich selber wohl auch die meisten „eigenen“ Veranstaltungen organisiert bzw. an ihnen teilgenommen: Lesungen mit dem Zirkeltraining, Auftritte mit Punk Soul Loving Bill, mein kleines „Fortschritt & Krise“-Festival und Auflegetätigkeiten bei den T-Partys.

——- Das hat dazu geführt, dass ich in einer schlaflosen Nacht mal alle Bielefelder Veranstaltungsorte durchgegangen bin und überlegt habe, ob ich dort auch aufgetreten bin. Da ist in siebzehn Jahren eine Menge zusammengekommen, aber ich bin mir unsicher, ob mir wirklich alle eingefallen sind:

Kamp: Lesungen, Konzerte, Musikabspielen
Rudolf-Oetker-Halle: Lesung
FH Design: Konzert
Ringlokschuppen: Konzert bzw. musikalische Untermalung der FH-Modeschau
Sounds: Musikabspielen
Extra: Konzert, Musikabspielen
Zweischlingen: Lesungen
Kunsthalle: Lesung, Musikabspielen
Kochsiek: Lesungen
Uni: Konzert, Lesungen
Bunker Ulmenwall: Lesungen
Stadtbibliothek: Lesung
Falkendom: Konzert
Altes Lichtwerk: Konzerte, Lesungen
Neues Lichtwerk: Lesungen
Cinemaxx: Lesung
Cinestar: Lesung
Amerikahaus: Lesung
Mellow Gold: Lesung, Musikabspielen
Cutie: Musikabspielen
Artists Unlimited: Lesungen, Konzerte
Klosterplatz: Lesungen
Alarm Theater: Lesung
Schlösschen: Lesungen
Kunstverein: Lesung
Stadtwerke: Lesungen
Theater am Alten Markt: Lesung
Stadttheater: Lesung
Birders: Lesung
Theaterlabor: Lesung
Café Berlin: Lesung

——- Auffällig: Ich habe noch nie etwas im Forum gemacht! Eine Lesung würde ich gerne im Cutie machen, auflegen würde ich ja zu gerne mal in Muttis Bierstube. Wer weiß, vielleicht erreicht das TEAM VOLLE HOSE ja bald den: „Die-müssen-wir-haben!“-Status.

You will be loved again

——- Ich bin schon sehr lange kein regelmäßiger Konzertbesucher mehr. In diesem Jahr war ich auf genau einem Konzert. Gestern war das, und angeguckt habe ich mir Paul Armfield. Dieser ganz wunderbare Mann ist bisher an mir vorbeigegangen. Ich kann mich nur daran erinnern, dass es mal einen Artikel in der Spex über ihn gab. Da ist er mir zwar positiv aufgefallen, aber ich habe mich nicht weiter drum gekümmert.

——- Letzte Woche bin ich dann über Umwege bei einem Video von ihm gelandet: You will be loved again. Ein Song von seinem Album Up-here. Danach habe ich zwei Tage fast nichts anderes gemacht, als mir seine Videos anzugucken.

——- Und wie der Zufall es wollte, war für gestern ein Konzert von Paul Armfield angekündigt. Da bin ich dann hin, Kollege Holm vom Team Volle Hose im Gepäck, und durfte Zeuge eines der schönsten Konzerte, die je in Bielefeld stattgefunden haben, werden. Was war das schön! In Trio-Formation wurden Songs des aktuellen Albums Found gespielt, Songs, die Armfield zu alten Fotos vom Flohmarkt geschrieben hat. Am Ende gab es noch Stücke von anderen Alben.

——- Man könnte so viel über ihn schreiben: „Paul Armfield – Der tollere Morrissey?“, „Mut zum Bauch, Mut zum Bart, Mut zur Stimme“, „Das Kuschelige im Folk – Paul Armfield!“, aber da bräuchte man Jahre zu. Ein weiteres Konzert spare ich mir für dieses Jahr.