Brohm woanders

Sacha Brohms zweites Buch (November 2012)

Sacha Brohms zweites Buch (November 2012)

Sacha Brohms erstes Buch

Sacha Brohms erstes Buch

Ich bin ein Professor!

——- Viele fragen sich sicher, was eigentlich aus der Nichtlustig-Serie geworden ist. Das fragen sich doch sicher viele hier, oder? Wusste ich es doch. Ich erzähle es trotzdem!

——- Ich werde im August nach Frankfurt fliegen und dort neue Sprach-Takes für Professor Pickett aufnehmen. Darauf freue ich mich schon sehr, vor allem, weil ja mein Gegenpart, Professor Wilson, von Tommi Piper gesprochen wird. Wer hätte denn gedacht, dass ich mal bei etwas mitmache, wo ich mit Tommi Piper zusammen zu hören bin. Ich nicht. Ihr? Also ich nicht.

——- Wie es weitergeht mit der Serie, das erfahrt ihr natürlich hier.

Ein bisschen noch, ein bisschen, och nöööö!!!

——- Ich bin ja durchaus zufrieden mit meinen banalen Alltagsproblemen. Es sind überdurchschnittlich wichtige Alltagsprobleme, die niemanden außer mich interessieren. Umso wichtiger ist es, dass jeder Mensch einen Blog anlegen kann, um mit sich selber über diese banalen Alltagsprobleme zu sprechen.

——- Ein Problemchen, das mich seit Monaten beschäftigt, ist, dass ich bei Twitter bin. Das ist aber nicht das Problem. Das Problem ist, dass ich seit Monaten darauf warte, über 450 Follower zu bekommen. Ich war schon knapp davor, hatte 449, schon mehrmals, aber dann verlassen mich in regelmäßigen Abständen Follower.

——- Das macht mich wahnsinnig. 442, 445, 446, 448, 449, ja, ja, jetzt aber, na, BOING!, plötzlich sind es wieder 438. Sollte ich jemals die 450 Follower schaffen, werde ich sicher ohnmächtig. Bis dahin bin ich froh über das bisschen Nervenkitzel im Alltag.

Entschleunigung des Bartes

——- Vor etwas über einem Monat habe ich mir den Bart gestutzt, weil eine Hochzeit anstand. Da wollte ich natürlich nicht zauselig auf der Bildfläche erscheinen, vor allem, weil ich Trauzeuge war, also auch ein bisschen unter Beobachtung stand. Nun, nach ein paar Wochen, habe ich das Gefühl, dass der Bart nicht mehr wachsen will, was bisher eigentlich nie ein Problem war.

——- Ist das wissenschaftlich mal festgestellt worden? Dass der Bart im Alter immer langsamer wächst? Oder gar nicht mehr? Hat einer meiner vielen Leser ein ähnliches Problem durchlebt?

Guess what!

——- Erinnert ihr euch noch? Ich habe doch vor Kurzem eine CD bestellt. Die konnte ich heute abholen. Neun Tage hat es gedauert, und das hat super geklappt. Ich hatte immer im Hinterkopf, dass da ja noch eine CD kommt. Verrückt bin ich nicht geworden.

——- Eigentlich wollte ich dann gleich eine neue bestellen, aber die hatten sie nicht im Katalog. Wie doof. Aber morgen früh bestelle ich eine andere. Die müssen sie einfach im Katalog haben.

——- Probiert’s mal aus! Ist gar nicht so schwer. Muss doch nicht immer alles in fünf Stunden geliefert werden.

Fußball-WM – Auf Jahre vergeben!

  • Russland 2018: Schönes großes Land mit vielen fußballbegeisterten Menschen. Bonus: Wladimir Putin wird als Schiedsrichter alle Spiele entscheiden.
  • Katar 2022: Viel Sand, super für alle, die Sand mögen. Bonus: Sand in den Schuhen!
  • Liechtenstein 2026: Der sechstkleinste Staat der Welt. Bonus: Superkurzer Weg zwischen den beiden Spielorten.
  • Äquator 2030: Langer Strich auf dem Globus. Bonus: Die emotionalste WM aller Zeiten, weil der Äquator um die ganze Welt geht, verstehen Sie? Die ganze Welt!
  • Südpol 2034: Alles wie in Katar, nur mit Schnee. Bonus: Kein Sand in den Schuhen.
  • Internationale Raumstation 2038: Nachdem alles erforscht worden ist, was man im Weltraum erforschen kann, steht die ISS leer. Bonus: Neues Leben im All plus: Schwerelosigkeit stellt alle Spieler auf das gleiche Level plus: Extrem kurze Wege zwischen den Spielorten!
  • Internet 2042: Die größte WM aller Zeiten. Bonus: Fans können spontan ins Spiel eingreifen, indem sie Spieler runterladen.
  • Deutschland 2046: Im Rahmen der Nostalgie-WM-Vergabe. Bonus: Der hundertjährige Franz Beckenbauer sagt etwas Wichtiges.

Beim Musikhören

IMG_2476

——-Beim Musikhören bei Spotify gerade sehr nostalgisch darüber nachgedacht, wie man FRÜHER! Musik gehört hat. Ich gehöre ja noch der Vinyl-Generation an, obwohl ich eigentlich schon eher CD hätte sein müssen. In einem Anfall von Super-Nostalgie eines meiner liebsten Stücke von Morrissey bei Spotify gesucht – und gefunden. Trotzdem immer noch die Erinnerung daran, wie man den Tonarm zurückgesetzt hat, immer wieder an den Anfang. Zwei Minuten sind ja eigentlich nichts, bei Morrissey können sie die wichtigsten zwei…ach, jetzt wirds aber zu nostalgisch.

Opa Brohm entschleunigt den Haushalt

——-Ich habe mir heute eine CD bestellt. Und zwar im Drogeriehandel Müller. Ich habe sogar vorher gefragt, ob sie das überhaupt noch machen. Ja, machen sie. Die CD, ein alter Liebling aus meiner Jugend: Tocsin von X-mal Deutschland, muss über “Industrie” bestellt werden. Ich weiß nicht genau, was das bedeutet. Auf alle Fälle bedeutet es, dass es bis zu vierzehn Tagen dauern kann, bis ich die CD bekomme.

——-Nun schlagen natürlich alle Internetmenschen die Hände über dem Kopf zusammen: “Du Dämlack!!!“, rufen sie. Ich lass sie rufen, denn der Gedanke, dass ich etwas bestellt habe, das ich nicht gleich am Montag abholen kann, nun ja, ich will da keine Lebenseinstellung draus machen, aber mir gefällt das schon ein bisschen.

——-In vierzehn Tagen werde ich die Nachricht bekommen, dass meine CD angekommen ist, eine CD, die ich bei iTunes gleich oder über Amazon Montag im Briefkasten gehabt hätte. Da ist von dämlich bis exzentrisch alles drin. Ich werde das jetzt wieder öfter machen. Was freu ich mich auf die CD!

Skandalhitze

Ja, auch hier in Bielefeld ist es heiß. Es sind so richtig heiße Pfingsten. Wer Hitze mag, für den ist das richig super, für alle, die Hitze nicht so toll finden, richtig geraten, für die ist es ein richtig beschissenes Pfingsten. Richtig. Richtig macht es dieser junge Herr, der hat sein T-Shirt ausgezogen und erklärt, warum man in Norwegen nicht mehr “ja” sagt. Wem jetzt noch heißer ist, der sollte möglichst nicht an der WM in Katar teilnehmen. Aber das ist ja eh noch ein paar Jahre hin.

Ungeheuerlich!

Zuckerproblem

Für den Fall, dass Sie Frankensteins Monster heiraten möchten

  • Überprüfen Sie die Nähte, bevor Sie die Kirche betreten, damit es während der Trauung zu keinem unangenehmen Zwischenfall kommt.
  • Achten Sie darauf, dass der Priester nichts Glitzerndes (wie ein Kreuz) mit sich trägt, von dem Frankensteins Monster erschreckt werden könnte, das gilt für die ganze Kirche.
  • Tragen Sie eine Autobatterie bei sich, für den Fall, dass ihm vom Weihrauch schwindelig wird.
  • Beachten: Die Größe seines Ringfingers kann sich aufgrund von Wasserablagerungen innerhalb weniger Minuten ändern.
  • Machen Sie ihm klar, dass er den weggeworfenen Blumenstrauß nicht um jeden Preis zurückholen muss.
  • Heiraten Sie nachts, dann ist das Fackelfeuer vom wütenden Mob nochmal so romantisch.
  • Laden Sie wirklich alle Angehörigen von Frankensteins Monster ein, auch die Angehörigen seines rechten Arms, selbst wenn die sich immer so anstellen, am Ende werden Sie froh sein, dass alle da waren, auch wenn es ein bisschen teurer wird.
  • Bitten Sie alle Gäste, an den richtigen Stellen seiner Rede zu lachen, er hat sie mit allerlei cleveren Alltagsbeobachtungen geschmückt.
  • Klären Sie vorher, dass Sie Ihre Flitterwochen nicht in der Arktis verbringen möchten.